Es ist erstaunlich welche Vielfalt an Gegenstände an einem solchen Tauschmarkt zusammen kommen. Faszinierend ist es Gegenstände zu finden bei welchen wir uns kaum vorstellen können, dass die jemand anders nicht mehr braucht.
Wir sind bei der Auswahl unserer Gegenstände vorallem auf den Zustand und die Brauchbarkeit für jemand anders eingegangen. Kaputte Gegenstände gehören nicht an den Flohmarkt. Ein weiteres Auswahlkriterium war der letzte Gebrauch dieses Gegenstandes, vieles was wir bestitzen nehmen wir nicht mehr war und wissen auch nicht mehr dass wir diese überhaupt besitzen. Weil ich sie nicht benutze brauche ich diese Gegenstände nicht mehr und zum wegwerfen sind sie zu schade, weil sie noch ganz sind.
Wir haben unsere Gegenstände leichten Herzens mitgebracht, weil wir diese eh nicht mehr brauchen und uns gefreut dass sie jemand anders brauchen kann....
Wir nehmen alle weniger mitnach Hause als wir mitgebracht haben. Interessiert hatte uns ob unsere Gegenstände weggegangen sind und es war spannend mit den "Mitnehmer/innen" ins Gespräch zu kommen.
Für die Schule ist eine solche Aktion geeignet um das System der Wirtschaft zu erklären, vom Tauchhandel über die Erfindung des Geldes bis zu dem heutigen System. Auch den Aspekt der Wertschätzung von "alten" Sachen und einer sinnvollen Wiederverwendung.
Montag, 11. Mai 2009
Freitag, 8. Mai 2009
Schön sauber!
"Wie schön ist doch an einem lauwarmen Sommerabend ein Bierchen am See zu trinken, das Rauschen des Wassers im Ohr und die Liebste im Arm.... und die romatische Dose vom Bier, die lassen wir dann einfach da. So schön kann Liebe sein..."
So oder so ähnlich können wir uns die Szenarien zu dem gefunden Müll vorstellen.
Auf den Spielplätzen ist das Bild oft noch dramatischer. Ob es nun die Eltern selbt sind, die ihren Müll liegenlassen oder ein paar Halbstarke, die sich noch nicht zwischen Pubertät und Kindheit entscheiden können. Fakt ist, dass vor allem der Spielplatz direkt an Mariaberg aussah wie eine Müllhalde.
Um allseits ein achtsames VErhalten zu bewirken reicht eine Sammelaktion vielleicht nicht aus, aber die MEnschen die uns beobachtet haben, waren sichtlich irritiert und vielleicht haben wir ihnen ja ein bisschen die Augen geöffnet und ein schlechtes Gewissen gemacht. Ausserhalb des Auftrages werden wir sicher zukünftigt so vorgehen und wenn möglich vor den Augen aller Müll aufheben (je nach Art des Mülls :)
Donnerstag, 19. März 2009
Ab ins Grüne
Dazu möchte ich als erstes sagen, dass mir selten eine stunde alleine zeit bleibt, aber wo wir schonmal beim Thema sind. Ich war gestern mit meiner Familie auf dem Pfänder und habe die Natur ganz eindrücklich wahrnehmen können. Der weite Blick auf die Bergkette links von mir und der Blick über den bodensee rechts von mir . Traumhaft schön und eine Schande, wenn das irgendwann nicht mehr bestände. Es ist gigantisch wie klein man sich in diesem moment fühlt. So klein und doch so mitverantwortlich für das Bestehen einer gesunden Natur und Umwelt zu sorgen. Ich für meinen Teil brauche dieses tägliche Naturerlebnis, auch wenn es bedeutet, dass ich nur einmal hinterm Haus auf den Berg laufe.
Das habe ich auch schon der Stadt immer versucht. An einem nahegelegenm See konnte ich allein oder auch zu zweit die natur geniessen. Mein Handeln werde ich immer mit diesen Bildern im Kopf verbinden. Heute morgen gerad habe ich mit meiner Tochter einige Bierdosen, aus den Blumenkübeln im Städtchen gefischt und in den Abfalleimer geschmissen und ihr eindrücklich gesagt wie schlimm das ist, dass einige dumme Menschen ihren Abfall so entsorgen.
Ich wäre jetzt so gern am Meer und den Wellen lauschen :)
Das habe ich auch schon der Stadt immer versucht. An einem nahegelegenm See konnte ich allein oder auch zu zweit die natur geniessen. Mein Handeln werde ich immer mit diesen Bildern im Kopf verbinden. Heute morgen gerad habe ich mit meiner Tochter einige Bierdosen, aus den Blumenkübeln im Städtchen gefischt und in den Abfalleimer geschmissen und ihr eindrücklich gesagt wie schlimm das ist, dass einige dumme Menschen ihren Abfall so entsorgen.
Ich wäre jetzt so gern am Meer und den Wellen lauschen :)
Dienstag, 17. März 2009
Erholung und neue Ideen
Ich kann mir überhaupt nichts Schöneres vorstellen, als am Wochenende wenn die ersten Sonnenstrahlen auf die Erde fallen, am Bodensee spazieren zu gehen.
Die Lage am See, die schönen Berge und eine idyllische Kleinstadt können einen immer wieder aufs Neue inspirieren. Genau aus diesem Grund machte ich am Wochenende so einen Spaziergang. Ich hatte das Gefühl ein Brett vor dem Kopf zu haben und bin bei meiner Bachelorarbeit so gar nicht weiter gekommen.
Der Geruch der frischen Luft, das plätschern des Wassers und der frische Wind in den Haaren können einen so Manches vergessen entspannen lassen. Irgendwann bemerkte ich an mir selbst, dass ich ein Lächeln im Gesicht hatte. Und obwohl der Weg am See ziemlich voll mit anderen Menschen war und man von jeder Seite Stimmen hörte, fühlte ich mich frei. Den in diesen Momenten existierten nur die Natur und ich.
Als ich wieder zu Hause war, lief die Arbeit fast wie von selbstJ
Erst zu Hause wurde mir auch so richtig bewusst, dass wenn wir nicht auf das Wertvollste was wir haben Acht nehmen, vielleicht schon unsere Kinder nicht mehr die Gelegenheit haben werden, an einem wunderschönen Ort neue Energie und Ideen zu tanken ohne dafür zu bezahlen.
Die Lage am See, die schönen Berge und eine idyllische Kleinstadt können einen immer wieder aufs Neue inspirieren. Genau aus diesem Grund machte ich am Wochenende so einen Spaziergang. Ich hatte das Gefühl ein Brett vor dem Kopf zu haben und bin bei meiner Bachelorarbeit so gar nicht weiter gekommen.
Der Geruch der frischen Luft, das plätschern des Wassers und der frische Wind in den Haaren können einen so Manches vergessen entspannen lassen. Irgendwann bemerkte ich an mir selbst, dass ich ein Lächeln im Gesicht hatte. Und obwohl der Weg am See ziemlich voll mit anderen Menschen war und man von jeder Seite Stimmen hörte, fühlte ich mich frei. Den in diesen Momenten existierten nur die Natur und ich.
Als ich wieder zu Hause war, lief die Arbeit fast wie von selbstJ
Erst zu Hause wurde mir auch so richtig bewusst, dass wenn wir nicht auf das Wertvollste was wir haben Acht nehmen, vielleicht schon unsere Kinder nicht mehr die Gelegenheit haben werden, an einem wunderschönen Ort neue Energie und Ideen zu tanken ohne dafür zu bezahlen.
Eine Stunde in der Natur
Ich bin vergangenen Sonntag mit einem Boot über den Walensee gefahren. Es hatte massiven Oberwind und aus diesem Grund hatte es einen hohen Wellengang.
Ich machte mir bei dieser Überfahrt Gedanken wie wir Menschen zu der Natur stehen. Wieso fahren wir überhaupt mit Schiffen über den See? Ich gehe davon aus, dass die Menschen usprünglich Schiffe gebaut haben um die Natur zu "überwinden" und an Nahrung zu kommen. Im Verlaufe seiner Evaluation hat der Mensch weitere Möglichkeiten gefunden die Natur in den Grifff zu bekommen. Heute fliegen die Menschen in den Weltraum und tauchen in die Tiefsee. Ist schon faszinierend, was unsere Mitmenschen schon alles geschafft haben.
In dem Moment als ich mich fragte ob die Natur sich nicht wehrt, fuhren wir am anderen Ufer an die Anlegestelle. Der Kapitän erzählte uns wie letzte Nacht einen ungefähr ein Kubikmeter grösse sich von der Felswand weit oben in der Churfirsten gelöst hat und herunter gefallen ist.
Dieser hängt jetzt zwischen zwei Bäumen und gibt ein ziemlich komisches Bild ab. Zum Glück richtete er auf seinem Weg nach unten keinen gravierenden Sachschaden und auch keinen Personenschaden an. Allerdings zerstörte er an seinem Endstandort die Schiffsaufziehanlage und zerdrückte ein Boot.
Ich glaube, die Natur ist uns trotz allen Mitteln und Erfindungen weit überlegen. In einem kutzen Moment kann die Natur vieles zerstören, was die Menschen jahrelang aufgebaut haben.
Ich machte mir bei dieser Überfahrt Gedanken wie wir Menschen zu der Natur stehen. Wieso fahren wir überhaupt mit Schiffen über den See? Ich gehe davon aus, dass die Menschen usprünglich Schiffe gebaut haben um die Natur zu "überwinden" und an Nahrung zu kommen. Im Verlaufe seiner Evaluation hat der Mensch weitere Möglichkeiten gefunden die Natur in den Grifff zu bekommen. Heute fliegen die Menschen in den Weltraum und tauchen in die Tiefsee. Ist schon faszinierend, was unsere Mitmenschen schon alles geschafft haben.
In dem Moment als ich mich fragte ob die Natur sich nicht wehrt, fuhren wir am anderen Ufer an die Anlegestelle. Der Kapitän erzählte uns wie letzte Nacht einen ungefähr ein Kubikmeter grösse sich von der Felswand weit oben in der Churfirsten gelöst hat und herunter gefallen ist.
Dieser hängt jetzt zwischen zwei Bäumen und gibt ein ziemlich komisches Bild ab. Zum Glück richtete er auf seinem Weg nach unten keinen gravierenden Sachschaden und auch keinen Personenschaden an. Allerdings zerstörte er an seinem Endstandort die Schiffsaufziehanlage und zerdrückte ein Boot.
Ich glaube, die Natur ist uns trotz allen Mitteln und Erfindungen weit überlegen. In einem kutzen Moment kann die Natur vieles zerstören, was die Menschen jahrelang aufgebaut haben.
Die ersten Sonnenstrahlen
Dieses Wochenende bin ich für eine halbe Stunden Spazieren gegangen. Als ich das schöne Wetter sah wurde ich ganz kribelig und musste einfach nach draussen. Mein Spaziergang führte dem Walensee entlang. Ich genoss die warmen Sonnenstrahlen und tankte Kraft auf. Anfangs fiel es mir schwer, mich von allen Gedanken zu lösen und einfach mal Nichts zu tun. Doch als ich einigermassen meinen Kopf befreien konnte, nahm ich zum ersten Mal bewusst das Vogelgezwitscher wahr. Mit dem Blick auf den See wurde mir bewusst, wie stark ich mich der Natur verbunden fühle. Die Natur ist für mich ein Kraftort, welcher mir erlaubt Energie aufzutanken. Ich hoffe, dass die Natur intakt gehalten werden kann, so dass auch meine Kinder später einmal sich an einen See setzen können, die Aussicht geniessen und sie als einen schönes Geschenk betrachten können.
Damit ich das der zukünftigen Generation ermöglichen kann, muss ich heute hier und jetzt Sorge zu ihr tragen. Dies kann allein schon durch den Umgang mit Abfall geschehen. Auch wenn der Weg zur Mülltonne mal länger ist, er lohnt sich!
Nun konnte ich mich nach meinem kleine Spaziergang wieder "frisch" an meine Bachelorarbeit setzten und weiterarbeiten...
Damit ich das der zukünftigen Generation ermöglichen kann, muss ich heute hier und jetzt Sorge zu ihr tragen. Dies kann allein schon durch den Umgang mit Abfall geschehen. Auch wenn der Weg zur Mülltonne mal länger ist, er lohnt sich!
Nun konnte ich mich nach meinem kleine Spaziergang wieder "frisch" an meine Bachelorarbeit setzten und weiterarbeiten...
Donnerstag, 12. März 2009
Achtung Achtung!
Also so recht weiss ich nicht, was jetzt zu diesem Punkt schreiben soll. Achtsamkeit in dieser Situation, in der wir uns befinden ist relativ auf Eis gelegt. Ich bin so achtsam wie es meine mentale Stimmung gerade zulässt. Um meiner personalen Umwelt nicht zu schaden ziehe ich mich eher zurück. Ansonsten denke ich, dass Achtsamkeit eine massgebliche Kompetenz in unserem Beruf sein sollte.
Aber um mich der Aufgabe zu stellen habe ich mir ein paar wenige achtsame Momente herausgesucht. Achtsam heisst auch Achtung haben vor etwas oder jemandem. Ich persönlich muss gerade ganz achtsam die Bedürfnisse meiner Tochter wahrnehmen, gerate dabei aber immer wieder in einen Konflikt mit meinen eigenen Ansprüchen. Da ich aber noch voll zuständig für ihre Belange bin muss ich eigentlich doppelt denken, fühlen und handeln. Ich bin aber auch achtsam gegenüber Menschen, die ich nicht kenne. Es nervt mich ungemein, wenn ich aus dem Zug aussteigen möchte und die Wartenden von daussen drängeln sich schon durch die Tür. Ich achte beim Einkauf an der Kasse darauf, ob hinter mir jemand nur einen Artikel in der Hand hält. Dann lasse ich ihn/sie sicher vor. Was ich in der Umwelt besonders stark wahrnehme ist der Dreck den einige Menschen gern auf den Boden schmeißen und sich nicht um die Entsorgung kümmern. Achtsamkeit hat eine satrk soziale Komponente die leider für viele nicht selbstverständlich ist. Achtsamkeit ist so vielfältig :)
Aber um mich der Aufgabe zu stellen habe ich mir ein paar wenige achtsame Momente herausgesucht. Achtsam heisst auch Achtung haben vor etwas oder jemandem. Ich persönlich muss gerade ganz achtsam die Bedürfnisse meiner Tochter wahrnehmen, gerate dabei aber immer wieder in einen Konflikt mit meinen eigenen Ansprüchen. Da ich aber noch voll zuständig für ihre Belange bin muss ich eigentlich doppelt denken, fühlen und handeln. Ich bin aber auch achtsam gegenüber Menschen, die ich nicht kenne. Es nervt mich ungemein, wenn ich aus dem Zug aussteigen möchte und die Wartenden von daussen drängeln sich schon durch die Tür. Ich achte beim Einkauf an der Kasse darauf, ob hinter mir jemand nur einen Artikel in der Hand hält. Dann lasse ich ihn/sie sicher vor. Was ich in der Umwelt besonders stark wahrnehme ist der Dreck den einige Menschen gern auf den Boden schmeißen und sich nicht um die Entsorgung kümmern. Achtsamkeit hat eine satrk soziale Komponente die leider für viele nicht selbstverständlich ist. Achtsamkeit ist so vielfältig :)
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