Montag, 11. Mai 2009

Tauschmarkt im Mariaberg

Es ist erstaunlich welche Vielfalt an Gegenstände an einem solchen Tauschmarkt zusammen kommen. Faszinierend ist es Gegenstände zu finden bei welchen wir uns kaum vorstellen können, dass die jemand anders nicht mehr braucht.

Wir sind bei der Auswahl unserer Gegenstände vorallem auf den Zustand und die Brauchbarkeit für jemand anders eingegangen. Kaputte Gegenstände gehören nicht an den Flohmarkt. Ein weiteres Auswahlkriterium war der letzte Gebrauch dieses Gegenstandes, vieles was wir bestitzen nehmen wir nicht mehr war und wissen auch nicht mehr dass wir diese überhaupt besitzen. Weil ich sie nicht benutze brauche ich diese Gegenstände nicht mehr und zum wegwerfen sind sie zu schade, weil sie noch ganz sind.

Wir haben unsere Gegenstände leichten Herzens mitgebracht, weil wir diese eh nicht mehr brauchen und uns gefreut dass sie jemand anders brauchen kann....

Wir nehmen alle weniger mitnach Hause als wir mitgebracht haben. Interessiert hatte uns ob unsere Gegenstände weggegangen sind und es war spannend mit den "Mitnehmer/innen" ins Gespräch zu kommen.

Für die Schule ist eine solche Aktion geeignet um das System der Wirtschaft zu erklären, vom Tauchhandel über die Erfindung des Geldes bis zu dem heutigen System. Auch den Aspekt der Wertschätzung von "alten" Sachen und einer sinnvollen Wiederverwendung.

Freitag, 8. Mai 2009

Schön sauber!

Wir haben uns einmal die Spiel- und Ausflugsplätze von Rorschach vorgenommen. da wir recht spät unseren SOL erfüllt haben mussten wir feststellen, dass einige Plätze schon gut geräumt waren. :)
Mit unsrere Aktion wollen wir ein nachthaltiges Zeichen setzen für den zwischenmenschlichen Respekt sowie auch für einen Schutz der Natur. Es ist dorch recht absurd wie viele Menschen ein umfangreiches Angebot an Freiszietaktivitäten fordern, sich aber um den Erhalt und deren vorwärende Nutzbarkeit keine Gedanken machen.


"Wie schön ist doch an einem lauwarmen Sommerabend ein Bierchen am See zu trinken, das Rauschen des Wassers im Ohr und die Liebste im Arm.... und die romatische Dose vom Bier, die lassen wir dann einfach da. So schön kann Liebe sein..."
So oder so ähnlich können wir uns die Szenarien zu dem gefunden Müll vorstellen.


Auf den Spielplätzen ist das Bild oft noch dramatischer. Ob es nun die Eltern selbt sind, die ihren Müll liegenlassen oder ein paar Halbstarke, die sich noch nicht zwischen Pubertät und Kindheit entscheiden können. Fakt ist, dass vor allem der Spielplatz direkt an Mariaberg aussah wie eine Müllhalde.

Um allseits ein achtsames VErhalten zu bewirken reicht eine Sammelaktion vielleicht nicht aus, aber die MEnschen die uns beobachtet haben, waren sichtlich irritiert und vielleicht haben wir ihnen ja ein bisschen die Augen geöffnet und ein schlechtes Gewissen gemacht. Ausserhalb des Auftrages werden wir sicher zukünftigt so vorgehen und wenn möglich vor den Augen aller Müll aufheben (je nach Art des Mülls :)














































Donnerstag, 19. März 2009

Ab ins Grüne

Dazu möchte ich als erstes sagen, dass mir selten eine stunde alleine zeit bleibt, aber wo wir schonmal beim Thema sind. Ich war gestern mit meiner Familie auf dem Pfänder und habe die Natur ganz eindrücklich wahrnehmen können. Der weite Blick auf die Bergkette links von mir und der Blick über den bodensee rechts von mir . Traumhaft schön und eine Schande, wenn das irgendwann nicht mehr bestände. Es ist gigantisch wie klein man sich in diesem moment fühlt. So klein und doch so mitverantwortlich für das Bestehen einer gesunden Natur und Umwelt zu sorgen. Ich für meinen Teil brauche dieses tägliche Naturerlebnis, auch wenn es bedeutet, dass ich nur einmal hinterm Haus auf den Berg laufe.
Das habe ich auch schon der Stadt immer versucht. An einem nahegelegenm See konnte ich allein oder auch zu zweit die natur geniessen. Mein Handeln werde ich immer mit diesen Bildern im Kopf verbinden. Heute morgen gerad habe ich mit meiner Tochter einige Bierdosen, aus den Blumenkübeln im Städtchen gefischt und in den Abfalleimer geschmissen und ihr eindrücklich gesagt wie schlimm das ist, dass einige dumme Menschen ihren Abfall so entsorgen.
Ich wäre jetzt so gern am Meer und den Wellen lauschen :)

Dienstag, 17. März 2009

Erholung und neue Ideen

Ich kann mir überhaupt nichts Schöneres vorstellen, als am Wochenende wenn die ersten Sonnenstrahlen auf die Erde fallen, am Bodensee spazieren zu gehen.
Die Lage am See, die schönen Berge und eine idyllische Kleinstadt können einen immer wieder aufs Neue inspirieren. Genau aus diesem Grund machte ich am Wochenende so einen Spaziergang. Ich hatte das Gefühl ein Brett vor dem Kopf zu haben und bin bei meiner Bachelorarbeit so gar nicht weiter gekommen.
Der Geruch der frischen Luft, das plätschern des Wassers und der frische Wind in den Haaren können einen so Manches vergessen entspannen lassen. Irgendwann bemerkte ich an mir selbst, dass ich ein Lächeln im Gesicht hatte. Und obwohl der Weg am See ziemlich voll mit anderen Menschen war und man von jeder Seite Stimmen hörte, fühlte ich mich frei. Den in diesen Momenten existierten nur die Natur und ich.
Als ich wieder zu Hause war, lief die Arbeit fast wie von selbstJ

Erst zu Hause wurde mir auch so richtig bewusst, dass wenn wir nicht auf das Wertvollste was wir haben Acht nehmen, vielleicht schon unsere Kinder nicht mehr die Gelegenheit haben werden, an einem wunderschönen Ort neue Energie und Ideen zu tanken ohne dafür zu bezahlen.

Eine Stunde in der Natur

Ich bin vergangenen Sonntag mit einem Boot über den Walensee gefahren. Es hatte massiven Oberwind und aus diesem Grund hatte es einen hohen Wellengang.

Ich machte mir bei dieser Überfahrt Gedanken wie wir Menschen zu der Natur stehen. Wieso fahren wir überhaupt mit Schiffen über den See? Ich gehe davon aus, dass die Menschen usprünglich Schiffe gebaut haben um die Natur zu "überwinden" und an Nahrung zu kommen. Im Verlaufe seiner Evaluation hat der Mensch weitere Möglichkeiten gefunden die Natur in den Grifff zu bekommen. Heute fliegen die Menschen in den Weltraum und tauchen in die Tiefsee. Ist schon faszinierend, was unsere Mitmenschen schon alles geschafft haben.

In dem Moment als ich mich fragte ob die Natur sich nicht wehrt, fuhren wir am anderen Ufer an die Anlegestelle. Der Kapitän erzählte uns wie letzte Nacht einen ungefähr ein Kubikmeter grösse sich von der Felswand weit oben in der Churfirsten gelöst hat und herunter gefallen ist.

Dieser hängt jetzt zwischen zwei Bäumen und gibt ein ziemlich komisches Bild ab. Zum Glück richtete er auf seinem Weg nach unten keinen gravierenden Sachschaden und auch keinen Personenschaden an. Allerdings zerstörte er an seinem Endstandort die Schiffsaufziehanlage und zerdrückte ein Boot.

Ich glaube, die Natur ist uns trotz allen Mitteln und Erfindungen weit überlegen. In einem kutzen Moment kann die Natur vieles zerstören, was die Menschen jahrelang aufgebaut haben.

Die ersten Sonnenstrahlen

Dieses Wochenende bin ich für eine halbe Stunden Spazieren gegangen. Als ich das schöne Wetter sah wurde ich ganz kribelig und musste einfach nach draussen. Mein Spaziergang führte dem Walensee entlang. Ich genoss die warmen Sonnenstrahlen und tankte Kraft auf. Anfangs fiel es mir schwer, mich von allen Gedanken zu lösen und einfach mal Nichts zu tun. Doch als ich einigermassen meinen Kopf befreien konnte, nahm ich zum ersten Mal bewusst das Vogelgezwitscher wahr. Mit dem Blick auf den See wurde mir bewusst, wie stark ich mich der Natur verbunden fühle. Die Natur ist für mich ein Kraftort, welcher mir erlaubt Energie aufzutanken. Ich hoffe, dass die Natur intakt gehalten werden kann, so dass auch meine Kinder später einmal sich an einen See setzen können, die Aussicht geniessen und sie als einen schönes Geschenk betrachten können.
Damit ich das der zukünftigen Generation ermöglichen kann, muss ich heute hier und jetzt Sorge zu ihr tragen. Dies kann allein schon durch den Umgang mit Abfall geschehen. Auch wenn der Weg zur Mülltonne mal länger ist, er lohnt sich!

Nun konnte ich mich nach meinem kleine Spaziergang wieder "frisch" an meine Bachelorarbeit setzten und weiterarbeiten...

Donnerstag, 12. März 2009

Achtung Achtung!

Also so recht weiss ich nicht, was jetzt zu diesem Punkt schreiben soll. Achtsamkeit in dieser Situation, in der wir uns befinden ist relativ auf Eis gelegt. Ich bin so achtsam wie es meine mentale Stimmung gerade zulässt. Um meiner personalen Umwelt nicht zu schaden ziehe ich mich eher zurück. Ansonsten denke ich, dass Achtsamkeit eine massgebliche Kompetenz in unserem Beruf sein sollte.
Aber um mich der Aufgabe zu stellen habe ich mir ein paar wenige achtsame Momente herausgesucht. Achtsam heisst auch Achtung haben vor etwas oder jemandem. Ich persönlich muss gerade ganz achtsam die Bedürfnisse meiner Tochter wahrnehmen, gerate dabei aber immer wieder in einen Konflikt mit meinen eigenen Ansprüchen. Da ich aber noch voll zuständig für ihre Belange bin muss ich eigentlich doppelt denken, fühlen und handeln. Ich bin aber auch achtsam gegenüber Menschen, die ich nicht kenne. Es nervt mich ungemein, wenn ich aus dem Zug aussteigen möchte und die Wartenden von daussen drängeln sich schon durch die Tür. Ich achte beim Einkauf an der Kasse darauf, ob hinter mir jemand nur einen Artikel in der Hand hält. Dann lasse ich ihn/sie sicher vor. Was ich in der Umwelt besonders stark wahrnehme ist der Dreck den einige Menschen gern auf den Boden schmeißen und sich nicht um die Entsorgung kümmern. Achtsamkeit hat eine satrk soziale Komponente die leider für viele nicht selbstverständlich ist. Achtsamkeit ist so vielfältig :)

Augen auf

Den Post-it Zettel habe ich an die Türe zur Küche und dem Wohnzimmer geklebt, da ich diesen Ort, wenn ich zu Hause bin, am meisten aufsuche. Aber auch meine Eltern und Geschwistern fiel dieser Zettel immer wieder ins Auge.

"Achtsam wahrnehmen und achtsam werden" Diese Aussage hat bei mir und meiner Familie in dieser Woche wirklich etwas bewirkt, obwohl ich anfangs daran gezweifelt hatte. Mir ist es plötzlich aufgefallen, wie viele Geräte bei uns nur auf den Standby Modus heruntergeschalten werden. Tatsächlich begann ich mich darauf zu achten, den Stecker meine Stereanlage Nachts heraus zu ziehen. Mit der Zeit wurde mir dieses zu umständlich, und ich besorgte mir eine Steckleiste. Mit einem Knopfdruck lassen sich nun mehrere Geräte vom Strom wegnehmen.
Aber ebenso erwischte ich meine Mutter, welche nach dem Abwasch jeweils den Stecker zur Mikrowelle zog.

Rückblickend ist es erstaunlich, wie eine kleine Notiz uns helfen kann, achtsamer unsere Umgebung wahrzunehmen. Jetzt muss ich mir meine Achtsamkeit nur noch beibehalten und zur Gewohnheit machen, damit keine Post-it Zettel von Nöten sind :-)
Manchmal braucht es einfach kleine Anstösse und Erinnerungen.

Mittwoch, 11. März 2009

Sichtung

Ich habe Ihre bisherigen Posts mal gesichtet und möchte mit einem eigenen Post Bezug darauf nehmen, ohne aber in Details abzuschweifen.
Heikle Aspekte von "Beurteilungsmassnahmen" aufgrund von internetbasierten Tools wurden direkt angesprochen – erstens die Genauigkeit der Angaben (respektive der Zwang, subjektiv einzuschätzen) und zweitens das (schlechte) Gefühl, das einem (auch) vermittelt werden kann. Es wäre zu diskutieren, inwiefern solche Tools wirklich zu einer Verhaltensänderung führen könnten oder eben auch nicht. An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass man in der Umweltbildung von einer "Katastrophenpädagogik" immer mehr wegkommt hin zu einem positiven Ansatz so wie dies Frau Künzli in ihren Ausführungen zur "Visionsorientierung" gemacht hat und Sie dies wahrscheinlich im Seminar vom letzten Montag auch thematisiert haben – ohne Probleme zu verneinen, sollen aber positive Visionen entwickelt werden!
Der Hinweis, dass lieber kleine, aber für einen persönlich machbare Verhaltensänderungsvorschläge vermittelt werden sollten, ist so sicher einsichtig – ganz generell ist es ein nach wie vor ungelöstes "Problem", wie die Leute aber "vom Wissen zum Handeln" gebracht werden. Hand aufs Herz: wer wüsste nicht viele kleine Dinge, die er oder sie nicht wirklich machen könnten?

In diesem Zusammenhang kann man auch die Vielfalt der Artikel sehen, welche man in den Medien findet. Ich will hier den Verweis machen, dass Verbindungen zum "eigenen Leben und Lebensstil" gefunden werden können. Im Bezug zu den "Vernetzungen" greifen Sie auch Beispiele aus Ihrem Alltag auf, die besonders spannende Einblicke bieten können wie beispielsweise durch ein "hinter die Kulissen schauen" und so ermöglichen, einen ungewöhnlichen Blick auf ein alltäglich vorhandenes Konsumgut werfen zu können wie am Beispiel der Trinkwasserfassungen (in Kombination mit einem kleinen Kraftwerk) eindrücklich beschrieben.

Mir ist bei den beiden Posts, die ich zur Achtsamkeit gelesen habe, aufgefallen, wie sensibel doch dieser Impuls wahrgenommen und reflektiert wird. Das Begegnen zwischen Menschen ist von so vielen Aspekten geprägt, und gerade auch zwischen Menschen, die sich nahe kennen oder Menschen, die "auf einem Haufen unterwegs" sind, nicht konfliktfrei oder unabhängig von der jeweiligen Stimmung. Mir ist übrigens aufgefallen, dass (momentan noch?) der Schwerpunkt auf den mitmenschlichen Kontakten liegt, aber kaum die "Umwelt" im Sinne der uns umgebenden Natur und Kultur.

Vielen Dank für Ihre konstruktive Arbeit; weiter so!
M. Obendrauf, 11.3.09

Lebe ich achtsam?

Dieser Wochenimpuls stimmte mich nachdenklich. Lebe ich zur Zeit achtsam?

Meine Überlegungen gingen sofort in Richtung meiner Mitmenschen. Wann habe ich mich zum letzten Mal bei einer alten Freundin oder einem alten Freund einfach so gemeldet? Ich merkte dadurch, dass ich fast sämtliche soziale Kontakte seit Beginn des 6. Semesters auf Eis gelegt habe.

Schlimmer jedoch fand ich die Tatsache, dass ich mit meinen Eltern seit fast einer Woche nicht mehr gesprochen habe. Hier ist zu erwähnen, dass ich noch zu Hause wohne. Irgendwie kreuzen sich unsere Wege nicht mehr so häufig. Sie sind oft nicht zu Hause oder schon wieder weg wenn ich von der Schule komme und ich gehe morgens vor ihnen aus dem Haus. So ergibt es sich vielleicht noch zweimal in der Woche dass wir miteinander essen. Das ganze Leben zu Hause, wer ist wann wo und macht was, geht einfach an mir vorbei, wie wenn ich in einer Glaskugel sitzen würde.

Ich hoffe sehr, dass sich dies nach Abgabe meiner Bachelorarbeit ändern wird und ich vermehr Zeit finde um mein Sozialleben zu pflegen.

Ich hoffe schwer, dass dies ein Einzelfall ist und nicht allzuviele Studis mit dem gleichen Problem zu kämpfen haben. Aber irgendetwas sagt mir, dass ich leider nicht die einzige bin...

Dienstag, 10. März 2009

Menschen um mich herum

Achtsam wahrnehmen, achtsam leben!
Zunächst habe ich gedacht, dieser Auftrag sei doch nichts besonderes, doch beim genauen „Hinschauen“ habe ich gemerkt das alles was wir haben nicht so selbstverständlich ist wie wir es wahrnehmen. Wie kommt es, dass es Menschen gibt die einem helfen und einen in jeder Lebenslage unterstützen. Die einen zum Essen einladen wenn man selber nicht zum kochen kommt. Oder die einfach nur zuhören und dir gut tun?! Wie kommt es, dass es aber gleichzeitig Menschen gibt, deren Anblick alleine schon reicht um ein Unwohlgefühl in dir auszulösen. Die es nicht merken dass sie stören oder unerwünscht sind?!

Einige Tage mit offenen Augen durch die PHSG laufen und man könnte einen ganzen Roman schreiben. Wer schaut dich beim Vorbeilaufen im Kreuzgang an und wie, geschweige denn davon wer grüsst dich?! Wenn kennst du oder wenn hast du noch nie gesehen?! Und Die PHSG ist nun wirklich nicht gross. Nach ein paar Tagen fängt man an sich darüber Gedanken zu machen, wovon das alles den abhängt. Das erste was mir dazu eingefallen ist: „Von der persönlichen Laune.“ Dann fragt man sich aber wiederum wovon ist denn all das abhängig? Hier kam mir als erstes in den Sinn: „Na klar, vom Wetter! Draussen ist es schon seit Wochen trüb.“ Na dann hoffe ich für uns alle, dass in unserem letzten Semester der Sommer bald kommt! :-)
Nicht um sonst gibt es das Sprichwort: „Ein Lächeln bewirkt mehr als tausend Worte!“

Was mir meine Erfahrungen gebracht haben? – Ich möchte versuchen auch in Zukunft genau hinzuschauen und achtsam wahrzunehmen. Jedoch nicht unbedingt wie meine Umwelt und meine Mitmenschen auf mich wirken. Denn das bringt nur Fragen auf. Sondern wie ich meiner Umwelt und meinen Mitmenschen entgegenkommen und ihnen geben kann.

Mittwoch, 4. März 2009

Ich und meine Auto

Spontan zu diesem Auftrag fällt mir als wichtiges Konsumgut mein Auto ein. Für mich hat es einen hohen Stellenwert, um unseren Alltag zu bewältigen, was nicht heißt ich laufe nicht gern. Ganz im Gegenteil das tue ich sehr wohl und sehr viel.
Vielmehr ist natürlich die Frage dahinter wer uns allen dieses Produkt ermöglicht? Ganz klar spielt hierbei der finanzielle Aspekt eine wichtige Rolle. Eine Einstellung zu fair trade und Umweltschutz kann leider nicht immer mit der Wahl des Fabrikats übereinstimmen.
Die Einzelteile eines Autos haben bis zu ihrer Zusammensetzung im Werk viele verschiedene Länder durchlaufen. Die Kleinteile wie Schrauben etc. kommen z.B. aus der Schweiz, das Blech für die Karosse kommt aus Deutschland. Reifen und weitere Fahrzeugkomponenten werden in Osteuropa oder Asien produziert z.T. in eigens dafür gebaute Werke.
Zudem findet in einem weiteren Land die Entwicklung für die Einzelkomponenten wie Lenksysteme (Lenkrad, Lenksäule) etc. statt.

Die Autobranche ist ein gigantischer Apparat. Es ist unglaublich wie umfangreich der Entstehungsprozess dafür ist, wie viele Fachkräfte wie Entwicklungsingeneure, Projektleiter, Produktmanager, Designer, Mechaniker, Bandarbeiter, Lackierer gebraucht werden (und dies liesse sich endlos weiterführen).

Für die Herstellung eines Autos wird weltweit viel getan und doch ist es so zweischneidig. Es nicht eben nur ein Fortbewegungsmittel es ist Statussymbol, Rettungsmittel, Dreckschleuder, macht mobil und und und. Ich kann schwer auf diesen Luxus verzichten und versuche es kompetent zu nutzen.

Montag, 2. März 2009

Der tägliche Kaffee

Ohne einen leckeren Kaffee fängt der Tag nicht so an wie er sollte. Deswegen konsumieren Millionen Menschen, so auch ich täglich meinen Kaffee. Aber wie kommt dieser zu uns in unsere Tassen?

Die bekanntesten Nationen, in denen Kaffee angebaut wird, sind unter anderem Äthiopien, Brasilien oder aus Mittelamerika. Es fängt alles bei einem Kaffeebauern an. Er pflanzt per Hand, meistens erst in so genannten „Baumschulen“, die Kaffeepflanzen ein. Dort wachsen die Pflanze die ersten 6-8 Monate heran. Erst wenn die Pflänzchen stark genug sind werden sie von den Plantagenbauern, erneut per Hand in ihre Plantagen umgepflanzt. Bis daraus ein richtiger Kaffeestrauch wird, vergehen etwa 4-5 Jahre. Wenn die Farbe der Kaffeekirschen rot wird, kann gepflückt werden. Zwar ist die maschinelle Pflückung schneller, doch ist die beste Art des Pflückens die "von Hand". Um einen Sack Rohkaffee zu 60 Kilogramm zu füllen, braucht man etwa 100 gut tragende Bäume. Dafür arbeiten oft ganze Familien. So werden die Kaffeebohnen geerntet und danach, wieder von Hand, nach Qualität sortiert. Während dieser Zeit entwickelt sich das Kaffeearoma. Die fertigen Kaffeebohnen werden in Jutesäcke bis zu 70 Kg abgesackt. Diese Säcke in Container geladen und per Schiff in die Konsumländer, also auch zu uns geschickt. Die Überfahrt dauert heute ca. 3-4 Wochen.
Später können wir den Kaffee im Supermarkt oder bei einem Fachhändler kaufen. In unseren Kaffeeregal finden wir unzählige Sorten. Die grossen Supermärkte, aber auch jeder andere Kaffeeverkäufer, haben einen Lieferanten. Dieser liefert den Kaffee Palettenweise an. Der Großhändler wiederum bezieht den Kaffee oftmals direkt von der Kaffeerösterei. Diese Röstereien findet man meistens in Norddeutschland oder an den großen und zentralen Handelsumschlagplätzen. In Deutschland sind dies vor allem Hamburg und Bremen, letztere Stadt war übrigens die erste Stadt Deutschlands in der Kaffee angeliefert und auch getrunken wurde.
Ich gehe dann nur noch zum Migros und habe einzeln den direkten Kontakt zu den Verkäufern.

Wenn ich mir den Weg des Kaffees anschaue, verstehe ich, dass man dieses Konsumgut nicht nur wegen seines Geschmacks auch „Schwarzes Gold“ nennt.

Der Weg des Apfels in meinen Mund…

Zuerst einmal muss ein Apfelbaum gepflanzt werden und heranwachsen. Über den Winter entfernt der Obstbauer an seinen Bäumen überzählige Fruchtäste. Die Baumkrone wird so für die Sonne geöffnet. Gegen den Sommer trägt der Baum Früchte, welche heranwachsen und –reifen. Die Ernte erfolgt dann im September und Oktober. Tafelobst wird vom Obstbauer und seinen Mitarbeitern von Hand abgenommen, um eine optimale Qualität zu gewährleisten. Dabei erfolgt bereits eine erste Aussortierung. Wenige Stunden nach der Ernte werden die Äpfel in einem grossen Lager gelagert. Im Lager herrschen Temperaturen von 1-2 C°. Der Sauerstoffgehalt ist in den Kühlzellen reduziert, um den Reifeprozess zu verlangsamen und die Äpfel über das Jahr hin „baumfrisch“ zu halten. Bevor die Äpfel verkauft werden, trennt sie eine Sortiermaschine nach Apfelsorten, Grösse und Qualität. Nach Wunsch des Kundes werden die Äpfel von Mitarbeitern in Karton, Kisten, Taschen oder Tassen verpackt und für die Verladung vorbereitet. Die abgepackten Äpfel werden rasch auf Kühltransporter verladen und mit Schiffen und Lastwägen in die Schweiz zu Detailhändlern wie Migros und Coop oder zu kleineren Fachhändlern transportiert. Stammen die Äpfel aus der Schweiz erfolgt die Lagerung, Verpackung in der Schweiz selbst und der Transport über See fällt weg.
Ich als Kunde kann die knackigen schönen roten Äpfeln zum Beispiel im Coop einkaufen, nach Hause nehmen und geniessen.

Der Weg des Wassers in meine Küche

Für mich ist es selbstverständlich am Morgen den Wasserhahn aufzudrehen und ein Glas frisches Wasser zu trinken. Wie wenig selbstverständlich dieser Luxus ist, merke ich jeweils wenn ich anderswo im Ausland in den Ferien bin und nur Wasser aus den Flaschen trinken kann.

Mit meinem Vater durfte ich mit auf eine Quellinspektion in unserer Gemeinde. Das Trinkwasser aus unserer Gemeinde stammt aus verschiedenen Quellen in den Churfirsten.

Faszinierend fand ich vor allem die enormen Sicherheitsbestimmungen welche in solchen Quellfassungen gelten. Bei jeder Quellfassung mussten wir mindestens drei Türen mit verschiedenen Schlüsseln öffnen bis wir beim Wasser waren. Quellfassungen der öffentlichen Wasserversorgung müssen ganzjährlich zugängig sein um allfällige Pannen und Komplikationen zu beheben. Quellen welche nicht ganzjährig zugänglich sind müssen im Winter vom Netz genommen werden.

Hinter den kleinen Häuschen der Quellfassungen befindet sich teilweise ein langes Tunnelsystem. Das Wasser ist nicht überall gleich einfach zu erreichen. In einer Quellfassung liefen durch einen langen Gang bis wir zum Schluss zu einem kleinen Rinnsal gelangten. In einer anderen erreichten wir die Quelle schon nach einigen Metern.

Das Trinkwasser wird durch eine Druckleitung in das kleine Kraftwerk geleitet. Dort wird mit ihm mit Hilfe von Turbinen Strom produziert, welcher in das lokale Stromnetz eingespeist wird.
Der grösste Teil des Wassers wird anschliessend durch das Trinkwassersystem in die Haushalte geleitet. In einem unterirdischen Reservoir wird die Löschwasserreserve zurückgehalten. So kann im Notfall der Feuerwehr genügend Löschwasser zur Verfügung gestellt werden ohne dass die Einwohner auf Trinkwasser verzichten müssen.
Am Tag der offenen Tür hatten sie eines der beiden Reservoirs geleert und wir konnten hinein gehen. In diesem grossen, rechteckigen Raum hätten drei bis vier Lastwagen Platz gefunden.

Die Quellfassungen, das Trinkwassersystem und das Kraftwerk brauchen viel Pflege und müssen laufend gewartet werden. Für diese Arbeit hat der Betrieb mehrere Leute vollzeitig eingestellt.

Freitag, 27. Februar 2009

Projekte für den Klimaschutz

Fraumünster: Sitzbänke mit Seewasser geheizt

Quelle: Tagesanzeiger, 24.2.09

Der Unterhalt der rund 65oo Kirchen in der Schweiz benötigt viel Energie. Jetzt wollen die Kirchen ein Vorbild setzen und handeln selbst. Die Fraumünsterkirche wird zum Beispiel mit Seewasser aus dem Zürichsee geheizt. «Wir setzen uns dafür ein, dass die Schweiz den CO2 im Inland um 40 Prozent senkt, also müssen wir auch selbst handeln», sagt Kurt Zaugg vom ökumenischen Verein Kirche und Umwelt. «Damit die Kirchen zu glaubwürdigen Akteurinnen werden, müssen sie zuerst ihr eigenes Haus in Ordnung bringen.» Die rund 4000 Kirchgemeinden der Schweiz wollen mit der Kampagne „Weil das Recht auf Nahrung ein gutes Klima braucht“ die während der Fastenzeit lanciert wird, die Kirchgänger für den Klimaschutz sensibilisieren.

Ich finde es ein schönes Beispiel, welches aufzeigt, dass für einen funktionierenden Klimaschutze Predigten alleine nicht ausreichen, sondern auch gehandelt werden muss. Soziologisch betrachtet, steigern solche Projekte das Gemeinschaftsgefühl und zeigen auf, dass zusammen etwas erreicht werden kann. Auch wenn es nicht einen zu Grossen Ergebnissen führen wird, solange nur Einzelne solche Projekte durchführen, ist es immerhin ein guter Anfang.

5. Februar 2009, 14:03, NZZ Online

Hybridauto gemäss VCS am umweltfreundlichsten

Quelle: NZZ Online; 25. Februar 2009

Der Honda Insight Hybrid führt die diesjährige Auto-Umweltliste des Verkehrsclubs der Schweiz an. Bei einem Hybridfahrzeug handelt es sich um ein Auto mit einem Benzin. und Elektroantrieb. Der Honda Insight bietet 5 Personen Platz und verbrauche gerade mal 4,4 Liter Benzin auf 100 Kilometer und emittiert 101 Gramm CO2 pro Kilometer. Ebenso belegen drei gasbetriebene Kleinwagen den zweiten, vierten und fünften Rang. Der VCS werte dies als Anzeichen dafür, dass endlich Bewegung in den Markt der sparsamen Fahrzeuge komme.

Die Entwicklung neuer Hybridautos und Gasbetriebener Autos zeigt auf, dass in der Autoindustrie Angebote zum umweltfreundlicheren Autofahren gemacht werde. Ich persönlich könnte mir vorstellen in meiner späteren Zukunft, sobald ich über ein festes Einkommen verfügen werde, ein Hybridauto anstelle eines Benziners zu kaufen. Ich denke in Zukunft wird die Nachfrage bezüglich anderer Fahrzeuge als Benziner steigen.

Mittwoch, 25. Februar 2009

SONNE - STROM - SPAREN ODER SCHÜTZEN?

24. Februar 2009 – St.Galler Tagblatt
Artikel: „Elektrizität vom Scheunendach“

„Die Sonne als Wärmeenergie und <<>> wird heute viel zu wenig genutzt.“
An der HV der Bäuerlichen Vereinigung wurde den Bauern genau aufgezeigt wie das System der Solaranlagen funktioniert. Von den Sonnenstrahlen zu Wechselenergie. Der Referent verweist auf die Dringlichkeit der Nutzung von Sonnenenergie. „Damit erreichen wir eine umweltfreundliche Energieversorgung […] und um ein Vielfaches effizienter als die Energieerzeugung aus Biomasse.“ Selbstverständlich sind solche Solaranlagen preislich nicht für Jedermann, aber auch der Referent erwähnt ausdrücklich dass die Technologien sehr schnell vorankommen und die Preise bald sinken werden. Alle anwesenden Bauern wollen durch eine unterschrieben Petition, die Politik dazu auffordern, die Fördermassnahmen zur umweltfreundlichen Energieproduktion zu erweitern.

Wärme- und Stromerzeugung bzw. Photovoltaik kommen immer mehr zum Einsatz. Obwohl die Investition zu Beginn sehr teuer ist, rechnet sich das Ganze in wenigen Jahren. Wenn Menschen über diesen Einsatz nachdenken, dann ist das Erste was in den Kopf kommt „ab wann rechnet sich der Aufwand“, der Preis und Aufwand. Erst im Nachhinein wird klar, dass diese Investition auch noch umweltfreundlich ist und dass es den Verbrauch von fossilen Brennstoffen verringert. Die Fördermassnahmen auf der anderen Seite sind jetzt zunehmend gegeben. Freiberufler und Privatpersonen erhalten gewisse Zuschüsse. Die Zunahme der Photovoltaikanlagen ist dadurch spürbarer geworden, was an den Dächern der Häuser, Firmen etc. erkennbar ist. Sonnenenergie ist Zukunft und sicherlich die Idee die Nachhaltigkeit garantiert.


24. Februar 2009 – St.Galler Tagblatt
Artikel: „Atomkraft spaltet die Schweiz“

„Die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung will mit Energiesparmassnahmen die Stromlücke bekämpfen.“ Selbst der Aufpreis von 20% schreckt die Meisten nicht ab. Jedoch ist die andere Hälfte der Bevölkerung für weitere Betreibung der Atomkraftwerke.

Hier wurden und werden in der Zukunft sehr lange Diskussionen geführt. Jeder hat seine Meinung zu diesem Thema. Wenn es um Nachhaltigkeit geht, dann wäre sicherlich eine komplette Umwälzung der jetzigen Situation nötig. Die Lösung wäre also auf Sonnenenergie umzusteigen. Auf der anderen Seite, ist aufgrund der jetzigen Wirtschaftskrise eine Umwälzung für so manchen nicht möglich. Somit sind Sparrmassnahmen angesagt. Sparlampen, weniger Stromverbrauch durch den Einsatz von Zeitschaltuhren etc. sind die momentanen Mittel die man einsetzt. Von wo jetzt gerade der Strom herkommt, ob vom Atomreaktor oder Sonne ist vielen egal. Sparsam sollte es sein.

Dienstag, 24. Februar 2009

Unser Luxus ruiniert die armen Länder

Beitrag:
23. Februar 2009, 11:30, NZZ Online

Klimaschutz als Entwicklungshilfe

In diesem Artikel geht es sowohl um die ökonomische als auch um die soziale Dimension der Nachhaltigkeit. In einer ökumenischen Kampagne fordern Kirchen ein gerechtes Klimaabkommen und Änderungen im Lebensstil. Sie geben dem Klimawandel Schuld an den Hungersnöten in den armen Ländern, die durch Dürre, Überschwemmungen und Unwetter wenig Landwirtschaft betreiben können. Es seien ungerechterweise genau die betroffen, die am wenigsten zum Klimawandel beitragen. Die reichen, wohlstandsorientierten Länder saugen die Länder im "Süden" aus. Sie fordern den Bundesrat dazu auf eine Reduktion der weltweiten CO2 Emission zu unterstützen und jeden einzelnen anzuhalten mehr gegen den Klimawandel mit Rücksicht auf die benachteiligten Länder zu tun.

Der Beitrag ist ein wichtiger Appell an alle. Es ist schon dramatisch wie viel von dem, was wir verbrauchen durch die armen südlichen Länder getragen wird. Leider bekommen sie von dem Kuchen nichts ab. Sie leben nach wie vor von der Hand im Mund und erleiden die Konsequenzen aus unserem Verhalten. Realität ist aber auch, dass viele Konzerne und kleinere Firmen in den armen Ländern äussert umweltschädigend produzieren. Sie streuen zudem Salz in die Wunde, weil sie die Armut der Menschen und ihre billige Arbeitskraft ausnutzen können. Es gelten in solchen Ländern keine Abgas- oder CO2-Regelungen. Also rechnet es sich vielfach für die Wirtschaft und die Länder haben grobe Umweltverschmutzungen zu tragen. Das was dann dort produziert wird geht wieder zu uns....Das heisst in den Ländern hat zwar nicht jeder einzelne Schuld am Klimawandel aber sie müssen herhalten.

24. Februar 2009, 19:05
Klima-Satellit stürzt ins ewige Eis - NASA meldet Raketen-Unfall
"Der Start eines NASA-Satelliten zur Überwachung des weltweiten Kohlendioxid-Ausstosses ist gescheitert. Der Satellit trennte sich nach dem Start nicht wie vorgesehen von der Trägerrakete und stürzte ins Meer. "


Über diesen Beitrag war ich erstaunt. Ich für meinen Teil hatte keine Ahnung in wie weit ein es ein umfassendes Messverfahren für den CO2 -Ausstoss gibt. Das es Satelliten gibt die versuchen die Emission weltweit zu messen - bis sie abstürzen- war neu für mich, zumal es im Auftrag der Amis geschieht. Die Aufgabe des Satelliten wäre es gewesen, die geographische Verteilung von CO2 in der Atmosphäre zu messen und Veränderungen in der CO2-Verteilung zu untersuchen. er sollte ausserdem ein Bild liefern über die CO2-Emissionsquellen und über jene Vegetationsgebiete, welche besonders viel des Klimagases aufnehmen können.
Leider ist das CO2-Messsystem auf der Erde äusserst lückenhaft. Es sei unmöglich zu beziffern, in welchen Regionen der Erde wie viel Kohlendioxid freigesetzt werde. Auch Japan hat man solch eine Mission gestartet, bei der die CO2 Emission auf der Erde gemessen werden soll.
Ich bin gespannt wie ernst und nachhaltig diese Missionen betrieben werden. Was nützt es nur zu messen und laut Bericht zu wissen, welche Mechanismen den CO2-Gehalt in der Atmosphäre bestimmen, um genauere Vorhersagen über den Klimawandel zu machen. Das allein reicht nicht. Bis dahin kann viel passiert sein. So ein Satellit ist auch nicht soooooo toll für die Umwelt.

Menschenrechte und Umweltschutz

Charme-Offensive Clintons in China
USA für aktivere Zusammenarbeit – Menschenrechte kein Hindernis
23. Februar 2009, Neue Zürcher Zeitung

Die neue Aussenministerin der USA Hillary Clinton war auf Staatsbesuch in China. Ziel dieser Besuche ist es die Zusammenarbeit der beiden Länder zu fördern. Diese Zusammenarbeit soll auch der Bereich des Umweltschutzes betreffen. Leider wurde in diesen Gesprächen das Thema der Menschenrechtsverletzungen in China wegen Uneinigkeiten ausgeblendet.
Ich finde diese Wendung als tragische Tatsache. Es kann doch nicht sein, dass die Menschenrechte hinter jene der Wirtschaft gestellt werden. Ich habe auch den Eindruck dass die Verhandlungen der beiden Länder über den Umweltschutz eine Art „Alibiübung“ ist. Der Umweltschutz soll dem Image nach aussen dienen währenddem die Menschenrechte im Innern verletzt werden.

Nur drei von zehn Töffs halten Abgasgrenzwerte ein
Aktualisiert am 18.02.2009

Die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt hat die Abgaswerte von Töffs untersucht welche auf Schweizer Strassen fahren. Dabei ist herausgekommen, dass drei von zehn Töff die Abgasgrenzwerte überschreiten. Erstaunlicherweise sind die Werte dieser Töffs auch bedeutend schlechter als bei Autos mit demselben Jahrgang.

Ich hatte mir überlegt später Anstelle eines Autos einen Töff zu kaufen. Meinen Überlegungen nach sind diese kleiner und umweltfreundlicher. Sie verbrauchen weniger Most und verpuffen weniger Abgase. Leider muss ich meine Idee wohl überdenken aufgrund dieses Artikels.

Freitag, 20. Februar 2009

mein Name ist Bigfoot

Wenn alle sich meinem Lebensstil anpassen würden, bräuchten wir 2,3 Erden dazu. Beim CO2 Rechner fiel das Ergebnis dagegen besser aus. Ich kann mir vorstellen, dass man bei der Wahl der Wohnsituation und dem Gebrauch von öffentlichen Verkehrsmitteln bereits viel für die Nachhaltigkeit tund kann. Für mich war es schwierig beide Tests auszufüllen, da ich noch zu Hause in einem Einfamilienhaus neben 4 weiteren Personen lebe. Das erklärt auch unseren gemeinsamen hohen Verbrauch. Wenn ich alleine wohnen würde, bräuchte ich als Einzelperson sicherlich nicht 4-5 Tage in der Woche die Wäsche zu waschen. Ausserdem konnte ich beispielsweise auf die Frage nach der Wohnfläche oder nach der Temperatur des Boilers keine genaue Antwort geben und musste bei mehrern Fragen schätzen. Aus diesem Grund sind beide Resultate nicht wirklich korrekt, geben mir aber einen guten Eindruck über meinen ungefähren Lebensstil und deren Auswirkungen.

Da ich noch bis Ende dieses Semesters nicht viel an meiner Wohnlage ändern kann, möchte ich viel mehr darauf achten beim Einkaufen auf sesonale Produkte achten und anstelle der Plastiksäcke eine Stofftasche mitzunehmen. Auch im Winter werde ich versuchen meine Fensterläden über die Nacht zu schliessen und nur 1-2 Mal pro Tag kurz zu lüften.

Ganz verdutzt hat mich der Ratschlag von Footprint mehr auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Da ich kein Auto besitzte und mich mit dem Fahrrad und dem Zug fortbewege, kann ich diesen Ratschlag nicht wirklich nachvollziehen. Ich denke meinen Flug hat dieses Ergebnis stark beeinflusst. Es ist mir zwar bewusst, wieviel Fliegen der Umwelt schaden kann, aber dennoch möchte ich ungern auf diesen Luxus verzichten. Oftmals hat man nur eine kleine begrenzte Zeit an Ferien und möchte daher eine möglichst lange Auffenthaltszeit. Was ich mir aber vorstellen könnte, wäre eine Anreise mit dem Zug innerhalb von Europa.

Ich persönlich konnte mit ihren Ratschlägen nicht viel anfangen und fühlte mich anschliessend als grösster Umweltverschmutzerin auf Erden. Ich hätte viel lieber mehr kleine Ratschläge bekommen, ähnlich wie im 2. Abschnitt, welche ich persönlich leicht in meinem Alltag umsetzen kann.

Es grüsst Bifoot, der hoffentlich nun eine kleinere Schuhgrösse tragen wird

Donnerstag, 19. Februar 2009

Meine Resultate aus den beiden Befragungen:

Wenn man nach dem Ergebnis des Footprint- Testes geht, dann bräuchten wir 2,8 Planeten, vorausgesetzt alle würden so leben wie ich. Auch beim CO2 Rechner sind die Ergebnisse nicht viel besser, weil ich bzw. weil wir ein vier- Personen Haushalt, 11,8 Tonnen verbrauchen. Im ersten Moment ziemlich erschreckend.
Am aller schlimmsten sieht es bei mir aber im Bereich der Mobilität aus. Da ich viel und sehr gerne sowohl mit dem Auto, als auch mit dem Flugzeug unterwegs bin ist die CO2- Summe dort besonders hoch. Jedoch möchte darauf ehrlich gesagt nur ungern verzichten und auch nicht wie im Testtipp angegeben ist, auf den Zug umsteigen. Nicht nur weil ich mit dem Flugzeug schneller und teilweise auch billiger vorankomme, sondern auch das man nicht davon ausgehen kann, dass die Zugverbindungen überall so gut sind wie in der Schweiz. (Siehe Fahrplan Deutschland.)
Beim Ausfüllen des CO2- Rechners hatte ich manchmal Schwierigkeiten zu wissen wie alt die jeweiligen Haushaltsgeräte sind. Und nach dem Ausrechnen habe ich mich gefragt ob man das Ergebnis durch die Anzahl Personen teilen muss, die im Haushalt zusammenleben. Wobei ich dort, eine Summe weit unter dem Durchschnitt habe. Dank unserer SolarheizungJ
Im Grossen und Ganzen war es aber ganz spannend zu sehen, wie egoistisch wir eigentlich leben.

Als Resultat möchte ich einfach mal erwähnen, das Umweltbewusstes Leben leider auch mehr ins Geld fällt, was sich nicht jeder leisten kann.

Ein Geschenk will ich der Erde aber doch schenken und habe mir fest vorgenommen, die letzten normalen Glühbirnen durch Energiesparbirnen auszutauschen.

Ich schade der Umwelt

Meine Resultat im Footprint ist ok aber nicht optimal. Ich liege mit 2,1 Planeten unter dem Schweizer Durchschnitt, wie mir das Programm errechnet hat.
Im CO2 Test habe ich ein Gesamtergebnis, das bei 12,7 t CO2 /Jahr liegt.
Vor allem bei der Nutzung von Verkehrsmitteln kann ich noch einiges an CO2 Emission einsparen. ICh glaube ich fliege zu Viel ;)
Im Haushalt verhalte ich mich dagegen sehr energiesparend. Leider ist man dabei auch etwas an sienen Vermieter gebunden.
Überraschend ist mein Ergebnis im Ernährungsbereich. Mir war nicht bewusst, dass mein Kaufverhalten der Umwelt so sehr schadet.

Die Ergebnisse unterscheiden sich stark durch die Gewichtung der Befragungsthemen. In der footprint Befragung wird scheinbar ein Mittelwert aus allen Teilfragen gezogen, wobei alle Bereiche und Aspekte einbezogen werden. In der anderen Befragung geht es hauptsächlich um die CO2 Produktion, die ich alleine verantworte. Die Fragen sind z.T. zu generell gestellt und können nur durch schätzen beantwortet werden. Dennoch sind beide Befragungen interessant, um die persönliche Wirkung auf das ganze System zu erfahren. Mir wurden dadurch ein wenig die Augen geöffnet.

Ich kann sicher mein Kaufverhalten ändern. Ich überlege selten, welche Herkunft und Produktionsbedingungen hinter einem Produkt stehen.
Leider ist das Kaufen von BIO Produkten auch eine finanzielle Frage. Auch wenn die Priorität für die Geldausgaben anders gesetzt werden müssten, ist es für Menschen mit einem geringen Einkommen und anderen familiären Ausgaben oft leider keine Sache der Einstellung, sondern des "blanken Überlebens" ;).

Mittwoch, 18. Februar 2009

Wie viel brauche ich von der Welt?

Ich habe heute die beiden Tests gemacht um herauszufinden, wie viel ich von dieser Welt verbrauche. Meine Resultate sind beide durchschnittlich. Obwohl ich die Resultate dieser beiden Test als nicht sehr relevant betrachten kann, weil ich bei vielen Angaben raten musste. Ich kann zum Beispiel nicht genau sagen, wie gross die Wohnfläche unseres Hauses ist und wieviele Waschgänge unsere (Ab)Waschmaschine pro Woche läuft.

Im Anschluss habe ich viele Hinweise bekommen, wie ich die Welt verbessern könnte. Lediglich frage ich mich, wie ich eine Fernwärmepumpe einbauen soll oder wie ich "mein" Haus noch besser isolieren könnte. Ich hätte es eher begrüsst, kleine alltägliche Vorschläge zu bekommen. Wie zum Beispiel das verwenden wiederaufladbarer Akkus anstelle von Batterien, das Verzichten auf Einwegplastiktüten beim Gemüsekauf in der Migros oder den Verzicht auf Konsumgüter welche unnötig stark eingepackt sind.

Ich kann mir vorstellen, dass viele Leute durch diesen Test ein schlechtes Gewissen bekommen, weil sie keine Wärmepumpe im Haus haben und auch keinem Fernwärmnetz angeschlossen sind. Dabei könnten so viele kleine Dinge verändert werden und zu einer Verbesserung beitragen.

Dienstag, 17. Februar 2009

hier bin ich

Ja ich habe es auch geschafft :)
Dankefür die Einladung:-)

Montag, 16. Februar 2009

Hallo

Auch ich bin hier...

nachhaltigkeit

salü liebe Leute