Dazu möchte ich als erstes sagen, dass mir selten eine stunde alleine zeit bleibt, aber wo wir schonmal beim Thema sind. Ich war gestern mit meiner Familie auf dem Pfänder und habe die Natur ganz eindrücklich wahrnehmen können. Der weite Blick auf die Bergkette links von mir und der Blick über den bodensee rechts von mir . Traumhaft schön und eine Schande, wenn das irgendwann nicht mehr bestände. Es ist gigantisch wie klein man sich in diesem moment fühlt. So klein und doch so mitverantwortlich für das Bestehen einer gesunden Natur und Umwelt zu sorgen. Ich für meinen Teil brauche dieses tägliche Naturerlebnis, auch wenn es bedeutet, dass ich nur einmal hinterm Haus auf den Berg laufe.
Das habe ich auch schon der Stadt immer versucht. An einem nahegelegenm See konnte ich allein oder auch zu zweit die natur geniessen. Mein Handeln werde ich immer mit diesen Bildern im Kopf verbinden. Heute morgen gerad habe ich mit meiner Tochter einige Bierdosen, aus den Blumenkübeln im Städtchen gefischt und in den Abfalleimer geschmissen und ihr eindrücklich gesagt wie schlimm das ist, dass einige dumme Menschen ihren Abfall so entsorgen.
Ich wäre jetzt so gern am Meer und den Wellen lauschen :)
Donnerstag, 19. März 2009
Dienstag, 17. März 2009
Erholung und neue Ideen
Ich kann mir überhaupt nichts Schöneres vorstellen, als am Wochenende wenn die ersten Sonnenstrahlen auf die Erde fallen, am Bodensee spazieren zu gehen.
Die Lage am See, die schönen Berge und eine idyllische Kleinstadt können einen immer wieder aufs Neue inspirieren. Genau aus diesem Grund machte ich am Wochenende so einen Spaziergang. Ich hatte das Gefühl ein Brett vor dem Kopf zu haben und bin bei meiner Bachelorarbeit so gar nicht weiter gekommen.
Der Geruch der frischen Luft, das plätschern des Wassers und der frische Wind in den Haaren können einen so Manches vergessen entspannen lassen. Irgendwann bemerkte ich an mir selbst, dass ich ein Lächeln im Gesicht hatte. Und obwohl der Weg am See ziemlich voll mit anderen Menschen war und man von jeder Seite Stimmen hörte, fühlte ich mich frei. Den in diesen Momenten existierten nur die Natur und ich.
Als ich wieder zu Hause war, lief die Arbeit fast wie von selbstJ
Erst zu Hause wurde mir auch so richtig bewusst, dass wenn wir nicht auf das Wertvollste was wir haben Acht nehmen, vielleicht schon unsere Kinder nicht mehr die Gelegenheit haben werden, an einem wunderschönen Ort neue Energie und Ideen zu tanken ohne dafür zu bezahlen.
Die Lage am See, die schönen Berge und eine idyllische Kleinstadt können einen immer wieder aufs Neue inspirieren. Genau aus diesem Grund machte ich am Wochenende so einen Spaziergang. Ich hatte das Gefühl ein Brett vor dem Kopf zu haben und bin bei meiner Bachelorarbeit so gar nicht weiter gekommen.
Der Geruch der frischen Luft, das plätschern des Wassers und der frische Wind in den Haaren können einen so Manches vergessen entspannen lassen. Irgendwann bemerkte ich an mir selbst, dass ich ein Lächeln im Gesicht hatte. Und obwohl der Weg am See ziemlich voll mit anderen Menschen war und man von jeder Seite Stimmen hörte, fühlte ich mich frei. Den in diesen Momenten existierten nur die Natur und ich.
Als ich wieder zu Hause war, lief die Arbeit fast wie von selbstJ
Erst zu Hause wurde mir auch so richtig bewusst, dass wenn wir nicht auf das Wertvollste was wir haben Acht nehmen, vielleicht schon unsere Kinder nicht mehr die Gelegenheit haben werden, an einem wunderschönen Ort neue Energie und Ideen zu tanken ohne dafür zu bezahlen.
Eine Stunde in der Natur
Ich bin vergangenen Sonntag mit einem Boot über den Walensee gefahren. Es hatte massiven Oberwind und aus diesem Grund hatte es einen hohen Wellengang.
Ich machte mir bei dieser Überfahrt Gedanken wie wir Menschen zu der Natur stehen. Wieso fahren wir überhaupt mit Schiffen über den See? Ich gehe davon aus, dass die Menschen usprünglich Schiffe gebaut haben um die Natur zu "überwinden" und an Nahrung zu kommen. Im Verlaufe seiner Evaluation hat der Mensch weitere Möglichkeiten gefunden die Natur in den Grifff zu bekommen. Heute fliegen die Menschen in den Weltraum und tauchen in die Tiefsee. Ist schon faszinierend, was unsere Mitmenschen schon alles geschafft haben.
In dem Moment als ich mich fragte ob die Natur sich nicht wehrt, fuhren wir am anderen Ufer an die Anlegestelle. Der Kapitän erzählte uns wie letzte Nacht einen ungefähr ein Kubikmeter grösse sich von der Felswand weit oben in der Churfirsten gelöst hat und herunter gefallen ist.
Dieser hängt jetzt zwischen zwei Bäumen und gibt ein ziemlich komisches Bild ab. Zum Glück richtete er auf seinem Weg nach unten keinen gravierenden Sachschaden und auch keinen Personenschaden an. Allerdings zerstörte er an seinem Endstandort die Schiffsaufziehanlage und zerdrückte ein Boot.
Ich glaube, die Natur ist uns trotz allen Mitteln und Erfindungen weit überlegen. In einem kutzen Moment kann die Natur vieles zerstören, was die Menschen jahrelang aufgebaut haben.
Ich machte mir bei dieser Überfahrt Gedanken wie wir Menschen zu der Natur stehen. Wieso fahren wir überhaupt mit Schiffen über den See? Ich gehe davon aus, dass die Menschen usprünglich Schiffe gebaut haben um die Natur zu "überwinden" und an Nahrung zu kommen. Im Verlaufe seiner Evaluation hat der Mensch weitere Möglichkeiten gefunden die Natur in den Grifff zu bekommen. Heute fliegen die Menschen in den Weltraum und tauchen in die Tiefsee. Ist schon faszinierend, was unsere Mitmenschen schon alles geschafft haben.
In dem Moment als ich mich fragte ob die Natur sich nicht wehrt, fuhren wir am anderen Ufer an die Anlegestelle. Der Kapitän erzählte uns wie letzte Nacht einen ungefähr ein Kubikmeter grösse sich von der Felswand weit oben in der Churfirsten gelöst hat und herunter gefallen ist.
Dieser hängt jetzt zwischen zwei Bäumen und gibt ein ziemlich komisches Bild ab. Zum Glück richtete er auf seinem Weg nach unten keinen gravierenden Sachschaden und auch keinen Personenschaden an. Allerdings zerstörte er an seinem Endstandort die Schiffsaufziehanlage und zerdrückte ein Boot.
Ich glaube, die Natur ist uns trotz allen Mitteln und Erfindungen weit überlegen. In einem kutzen Moment kann die Natur vieles zerstören, was die Menschen jahrelang aufgebaut haben.
Die ersten Sonnenstrahlen
Dieses Wochenende bin ich für eine halbe Stunden Spazieren gegangen. Als ich das schöne Wetter sah wurde ich ganz kribelig und musste einfach nach draussen. Mein Spaziergang führte dem Walensee entlang. Ich genoss die warmen Sonnenstrahlen und tankte Kraft auf. Anfangs fiel es mir schwer, mich von allen Gedanken zu lösen und einfach mal Nichts zu tun. Doch als ich einigermassen meinen Kopf befreien konnte, nahm ich zum ersten Mal bewusst das Vogelgezwitscher wahr. Mit dem Blick auf den See wurde mir bewusst, wie stark ich mich der Natur verbunden fühle. Die Natur ist für mich ein Kraftort, welcher mir erlaubt Energie aufzutanken. Ich hoffe, dass die Natur intakt gehalten werden kann, so dass auch meine Kinder später einmal sich an einen See setzen können, die Aussicht geniessen und sie als einen schönes Geschenk betrachten können.
Damit ich das der zukünftigen Generation ermöglichen kann, muss ich heute hier und jetzt Sorge zu ihr tragen. Dies kann allein schon durch den Umgang mit Abfall geschehen. Auch wenn der Weg zur Mülltonne mal länger ist, er lohnt sich!
Nun konnte ich mich nach meinem kleine Spaziergang wieder "frisch" an meine Bachelorarbeit setzten und weiterarbeiten...
Damit ich das der zukünftigen Generation ermöglichen kann, muss ich heute hier und jetzt Sorge zu ihr tragen. Dies kann allein schon durch den Umgang mit Abfall geschehen. Auch wenn der Weg zur Mülltonne mal länger ist, er lohnt sich!
Nun konnte ich mich nach meinem kleine Spaziergang wieder "frisch" an meine Bachelorarbeit setzten und weiterarbeiten...
Donnerstag, 12. März 2009
Achtung Achtung!
Also so recht weiss ich nicht, was jetzt zu diesem Punkt schreiben soll. Achtsamkeit in dieser Situation, in der wir uns befinden ist relativ auf Eis gelegt. Ich bin so achtsam wie es meine mentale Stimmung gerade zulässt. Um meiner personalen Umwelt nicht zu schaden ziehe ich mich eher zurück. Ansonsten denke ich, dass Achtsamkeit eine massgebliche Kompetenz in unserem Beruf sein sollte.
Aber um mich der Aufgabe zu stellen habe ich mir ein paar wenige achtsame Momente herausgesucht. Achtsam heisst auch Achtung haben vor etwas oder jemandem. Ich persönlich muss gerade ganz achtsam die Bedürfnisse meiner Tochter wahrnehmen, gerate dabei aber immer wieder in einen Konflikt mit meinen eigenen Ansprüchen. Da ich aber noch voll zuständig für ihre Belange bin muss ich eigentlich doppelt denken, fühlen und handeln. Ich bin aber auch achtsam gegenüber Menschen, die ich nicht kenne. Es nervt mich ungemein, wenn ich aus dem Zug aussteigen möchte und die Wartenden von daussen drängeln sich schon durch die Tür. Ich achte beim Einkauf an der Kasse darauf, ob hinter mir jemand nur einen Artikel in der Hand hält. Dann lasse ich ihn/sie sicher vor. Was ich in der Umwelt besonders stark wahrnehme ist der Dreck den einige Menschen gern auf den Boden schmeißen und sich nicht um die Entsorgung kümmern. Achtsamkeit hat eine satrk soziale Komponente die leider für viele nicht selbstverständlich ist. Achtsamkeit ist so vielfältig :)
Aber um mich der Aufgabe zu stellen habe ich mir ein paar wenige achtsame Momente herausgesucht. Achtsam heisst auch Achtung haben vor etwas oder jemandem. Ich persönlich muss gerade ganz achtsam die Bedürfnisse meiner Tochter wahrnehmen, gerate dabei aber immer wieder in einen Konflikt mit meinen eigenen Ansprüchen. Da ich aber noch voll zuständig für ihre Belange bin muss ich eigentlich doppelt denken, fühlen und handeln. Ich bin aber auch achtsam gegenüber Menschen, die ich nicht kenne. Es nervt mich ungemein, wenn ich aus dem Zug aussteigen möchte und die Wartenden von daussen drängeln sich schon durch die Tür. Ich achte beim Einkauf an der Kasse darauf, ob hinter mir jemand nur einen Artikel in der Hand hält. Dann lasse ich ihn/sie sicher vor. Was ich in der Umwelt besonders stark wahrnehme ist der Dreck den einige Menschen gern auf den Boden schmeißen und sich nicht um die Entsorgung kümmern. Achtsamkeit hat eine satrk soziale Komponente die leider für viele nicht selbstverständlich ist. Achtsamkeit ist so vielfältig :)
Augen auf
Den Post-it Zettel habe ich an die Türe zur Küche und dem Wohnzimmer geklebt, da ich diesen Ort, wenn ich zu Hause bin, am meisten aufsuche. Aber auch meine Eltern und Geschwistern fiel dieser Zettel immer wieder ins Auge.
"Achtsam wahrnehmen und achtsam werden" Diese Aussage hat bei mir und meiner Familie in dieser Woche wirklich etwas bewirkt, obwohl ich anfangs daran gezweifelt hatte. Mir ist es plötzlich aufgefallen, wie viele Geräte bei uns nur auf den Standby Modus heruntergeschalten werden. Tatsächlich begann ich mich darauf zu achten, den Stecker meine Stereanlage Nachts heraus zu ziehen. Mit der Zeit wurde mir dieses zu umständlich, und ich besorgte mir eine Steckleiste. Mit einem Knopfdruck lassen sich nun mehrere Geräte vom Strom wegnehmen.
Aber ebenso erwischte ich meine Mutter, welche nach dem Abwasch jeweils den Stecker zur Mikrowelle zog.
Rückblickend ist es erstaunlich, wie eine kleine Notiz uns helfen kann, achtsamer unsere Umgebung wahrzunehmen. Jetzt muss ich mir meine Achtsamkeit nur noch beibehalten und zur Gewohnheit machen, damit keine Post-it Zettel von Nöten sind :-)
Manchmal braucht es einfach kleine Anstösse und Erinnerungen.
"Achtsam wahrnehmen und achtsam werden" Diese Aussage hat bei mir und meiner Familie in dieser Woche wirklich etwas bewirkt, obwohl ich anfangs daran gezweifelt hatte. Mir ist es plötzlich aufgefallen, wie viele Geräte bei uns nur auf den Standby Modus heruntergeschalten werden. Tatsächlich begann ich mich darauf zu achten, den Stecker meine Stereanlage Nachts heraus zu ziehen. Mit der Zeit wurde mir dieses zu umständlich, und ich besorgte mir eine Steckleiste. Mit einem Knopfdruck lassen sich nun mehrere Geräte vom Strom wegnehmen.
Aber ebenso erwischte ich meine Mutter, welche nach dem Abwasch jeweils den Stecker zur Mikrowelle zog.
Rückblickend ist es erstaunlich, wie eine kleine Notiz uns helfen kann, achtsamer unsere Umgebung wahrzunehmen. Jetzt muss ich mir meine Achtsamkeit nur noch beibehalten und zur Gewohnheit machen, damit keine Post-it Zettel von Nöten sind :-)
Manchmal braucht es einfach kleine Anstösse und Erinnerungen.
Mittwoch, 11. März 2009
Sichtung
Ich habe Ihre bisherigen Posts mal gesichtet und möchte mit einem eigenen Post Bezug darauf nehmen, ohne aber in Details abzuschweifen.
Heikle Aspekte von "Beurteilungsmassnahmen" aufgrund von internetbasierten Tools wurden direkt angesprochen – erstens die Genauigkeit der Angaben (respektive der Zwang, subjektiv einzuschätzen) und zweitens das (schlechte) Gefühl, das einem (auch) vermittelt werden kann. Es wäre zu diskutieren, inwiefern solche Tools wirklich zu einer Verhaltensänderung führen könnten oder eben auch nicht. An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass man in der Umweltbildung von einer "Katastrophenpädagogik" immer mehr wegkommt hin zu einem positiven Ansatz so wie dies Frau Künzli in ihren Ausführungen zur "Visionsorientierung" gemacht hat und Sie dies wahrscheinlich im Seminar vom letzten Montag auch thematisiert haben – ohne Probleme zu verneinen, sollen aber positive Visionen entwickelt werden!
Der Hinweis, dass lieber kleine, aber für einen persönlich machbare Verhaltensänderungsvorschläge vermittelt werden sollten, ist so sicher einsichtig – ganz generell ist es ein nach wie vor ungelöstes "Problem", wie die Leute aber "vom Wissen zum Handeln" gebracht werden. Hand aufs Herz: wer wüsste nicht viele kleine Dinge, die er oder sie nicht wirklich machen könnten?
In diesem Zusammenhang kann man auch die Vielfalt der Artikel sehen, welche man in den Medien findet. Ich will hier den Verweis machen, dass Verbindungen zum "eigenen Leben und Lebensstil" gefunden werden können. Im Bezug zu den "Vernetzungen" greifen Sie auch Beispiele aus Ihrem Alltag auf, die besonders spannende Einblicke bieten können wie beispielsweise durch ein "hinter die Kulissen schauen" und so ermöglichen, einen ungewöhnlichen Blick auf ein alltäglich vorhandenes Konsumgut werfen zu können wie am Beispiel der Trinkwasserfassungen (in Kombination mit einem kleinen Kraftwerk) eindrücklich beschrieben.
Mir ist bei den beiden Posts, die ich zur Achtsamkeit gelesen habe, aufgefallen, wie sensibel doch dieser Impuls wahrgenommen und reflektiert wird. Das Begegnen zwischen Menschen ist von so vielen Aspekten geprägt, und gerade auch zwischen Menschen, die sich nahe kennen oder Menschen, die "auf einem Haufen unterwegs" sind, nicht konfliktfrei oder unabhängig von der jeweiligen Stimmung. Mir ist übrigens aufgefallen, dass (momentan noch?) der Schwerpunkt auf den mitmenschlichen Kontakten liegt, aber kaum die "Umwelt" im Sinne der uns umgebenden Natur und Kultur.
Vielen Dank für Ihre konstruktive Arbeit; weiter so!
M. Obendrauf, 11.3.09
Heikle Aspekte von "Beurteilungsmassnahmen" aufgrund von internetbasierten Tools wurden direkt angesprochen – erstens die Genauigkeit der Angaben (respektive der Zwang, subjektiv einzuschätzen) und zweitens das (schlechte) Gefühl, das einem (auch) vermittelt werden kann. Es wäre zu diskutieren, inwiefern solche Tools wirklich zu einer Verhaltensänderung führen könnten oder eben auch nicht. An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass man in der Umweltbildung von einer "Katastrophenpädagogik" immer mehr wegkommt hin zu einem positiven Ansatz so wie dies Frau Künzli in ihren Ausführungen zur "Visionsorientierung" gemacht hat und Sie dies wahrscheinlich im Seminar vom letzten Montag auch thematisiert haben – ohne Probleme zu verneinen, sollen aber positive Visionen entwickelt werden!
Der Hinweis, dass lieber kleine, aber für einen persönlich machbare Verhaltensänderungsvorschläge vermittelt werden sollten, ist so sicher einsichtig – ganz generell ist es ein nach wie vor ungelöstes "Problem", wie die Leute aber "vom Wissen zum Handeln" gebracht werden. Hand aufs Herz: wer wüsste nicht viele kleine Dinge, die er oder sie nicht wirklich machen könnten?
In diesem Zusammenhang kann man auch die Vielfalt der Artikel sehen, welche man in den Medien findet. Ich will hier den Verweis machen, dass Verbindungen zum "eigenen Leben und Lebensstil" gefunden werden können. Im Bezug zu den "Vernetzungen" greifen Sie auch Beispiele aus Ihrem Alltag auf, die besonders spannende Einblicke bieten können wie beispielsweise durch ein "hinter die Kulissen schauen" und so ermöglichen, einen ungewöhnlichen Blick auf ein alltäglich vorhandenes Konsumgut werfen zu können wie am Beispiel der Trinkwasserfassungen (in Kombination mit einem kleinen Kraftwerk) eindrücklich beschrieben.
Mir ist bei den beiden Posts, die ich zur Achtsamkeit gelesen habe, aufgefallen, wie sensibel doch dieser Impuls wahrgenommen und reflektiert wird. Das Begegnen zwischen Menschen ist von so vielen Aspekten geprägt, und gerade auch zwischen Menschen, die sich nahe kennen oder Menschen, die "auf einem Haufen unterwegs" sind, nicht konfliktfrei oder unabhängig von der jeweiligen Stimmung. Mir ist übrigens aufgefallen, dass (momentan noch?) der Schwerpunkt auf den mitmenschlichen Kontakten liegt, aber kaum die "Umwelt" im Sinne der uns umgebenden Natur und Kultur.
Vielen Dank für Ihre konstruktive Arbeit; weiter so!
M. Obendrauf, 11.3.09
Lebe ich achtsam?
Dieser Wochenimpuls stimmte mich nachdenklich. Lebe ich zur Zeit achtsam?
Meine Überlegungen gingen sofort in Richtung meiner Mitmenschen. Wann habe ich mich zum letzten Mal bei einer alten Freundin oder einem alten Freund einfach so gemeldet? Ich merkte dadurch, dass ich fast sämtliche soziale Kontakte seit Beginn des 6. Semesters auf Eis gelegt habe.
Schlimmer jedoch fand ich die Tatsache, dass ich mit meinen Eltern seit fast einer Woche nicht mehr gesprochen habe. Hier ist zu erwähnen, dass ich noch zu Hause wohne. Irgendwie kreuzen sich unsere Wege nicht mehr so häufig. Sie sind oft nicht zu Hause oder schon wieder weg wenn ich von der Schule komme und ich gehe morgens vor ihnen aus dem Haus. So ergibt es sich vielleicht noch zweimal in der Woche dass wir miteinander essen. Das ganze Leben zu Hause, wer ist wann wo und macht was, geht einfach an mir vorbei, wie wenn ich in einer Glaskugel sitzen würde.
Ich hoffe sehr, dass sich dies nach Abgabe meiner Bachelorarbeit ändern wird und ich vermehr Zeit finde um mein Sozialleben zu pflegen.
Ich hoffe schwer, dass dies ein Einzelfall ist und nicht allzuviele Studis mit dem gleichen Problem zu kämpfen haben. Aber irgendetwas sagt mir, dass ich leider nicht die einzige bin...
Meine Überlegungen gingen sofort in Richtung meiner Mitmenschen. Wann habe ich mich zum letzten Mal bei einer alten Freundin oder einem alten Freund einfach so gemeldet? Ich merkte dadurch, dass ich fast sämtliche soziale Kontakte seit Beginn des 6. Semesters auf Eis gelegt habe.
Schlimmer jedoch fand ich die Tatsache, dass ich mit meinen Eltern seit fast einer Woche nicht mehr gesprochen habe. Hier ist zu erwähnen, dass ich noch zu Hause wohne. Irgendwie kreuzen sich unsere Wege nicht mehr so häufig. Sie sind oft nicht zu Hause oder schon wieder weg wenn ich von der Schule komme und ich gehe morgens vor ihnen aus dem Haus. So ergibt es sich vielleicht noch zweimal in der Woche dass wir miteinander essen. Das ganze Leben zu Hause, wer ist wann wo und macht was, geht einfach an mir vorbei, wie wenn ich in einer Glaskugel sitzen würde.
Ich hoffe sehr, dass sich dies nach Abgabe meiner Bachelorarbeit ändern wird und ich vermehr Zeit finde um mein Sozialleben zu pflegen.
Ich hoffe schwer, dass dies ein Einzelfall ist und nicht allzuviele Studis mit dem gleichen Problem zu kämpfen haben. Aber irgendetwas sagt mir, dass ich leider nicht die einzige bin...
Dienstag, 10. März 2009
Menschen um mich herum
Achtsam wahrnehmen, achtsam leben!
Zunächst habe ich gedacht, dieser Auftrag sei doch nichts besonderes, doch beim genauen „Hinschauen“ habe ich gemerkt das alles was wir haben nicht so selbstverständlich ist wie wir es wahrnehmen. Wie kommt es, dass es Menschen gibt die einem helfen und einen in jeder Lebenslage unterstützen. Die einen zum Essen einladen wenn man selber nicht zum kochen kommt. Oder die einfach nur zuhören und dir gut tun?! Wie kommt es, dass es aber gleichzeitig Menschen gibt, deren Anblick alleine schon reicht um ein Unwohlgefühl in dir auszulösen. Die es nicht merken dass sie stören oder unerwünscht sind?!
Einige Tage mit offenen Augen durch die PHSG laufen und man könnte einen ganzen Roman schreiben. Wer schaut dich beim Vorbeilaufen im Kreuzgang an und wie, geschweige denn davon wer grüsst dich?! Wenn kennst du oder wenn hast du noch nie gesehen?! Und Die PHSG ist nun wirklich nicht gross. Nach ein paar Tagen fängt man an sich darüber Gedanken zu machen, wovon das alles den abhängt. Das erste was mir dazu eingefallen ist: „Von der persönlichen Laune.“ Dann fragt man sich aber wiederum wovon ist denn all das abhängig? Hier kam mir als erstes in den Sinn: „Na klar, vom Wetter! Draussen ist es schon seit Wochen trüb.“ Na dann hoffe ich für uns alle, dass in unserem letzten Semester der Sommer bald kommt! :-)
Nicht um sonst gibt es das Sprichwort: „Ein Lächeln bewirkt mehr als tausend Worte!“
Was mir meine Erfahrungen gebracht haben? – Ich möchte versuchen auch in Zukunft genau hinzuschauen und achtsam wahrzunehmen. Jedoch nicht unbedingt wie meine Umwelt und meine Mitmenschen auf mich wirken. Denn das bringt nur Fragen auf. Sondern wie ich meiner Umwelt und meinen Mitmenschen entgegenkommen und ihnen geben kann.
Zunächst habe ich gedacht, dieser Auftrag sei doch nichts besonderes, doch beim genauen „Hinschauen“ habe ich gemerkt das alles was wir haben nicht so selbstverständlich ist wie wir es wahrnehmen. Wie kommt es, dass es Menschen gibt die einem helfen und einen in jeder Lebenslage unterstützen. Die einen zum Essen einladen wenn man selber nicht zum kochen kommt. Oder die einfach nur zuhören und dir gut tun?! Wie kommt es, dass es aber gleichzeitig Menschen gibt, deren Anblick alleine schon reicht um ein Unwohlgefühl in dir auszulösen. Die es nicht merken dass sie stören oder unerwünscht sind?!
Einige Tage mit offenen Augen durch die PHSG laufen und man könnte einen ganzen Roman schreiben. Wer schaut dich beim Vorbeilaufen im Kreuzgang an und wie, geschweige denn davon wer grüsst dich?! Wenn kennst du oder wenn hast du noch nie gesehen?! Und Die PHSG ist nun wirklich nicht gross. Nach ein paar Tagen fängt man an sich darüber Gedanken zu machen, wovon das alles den abhängt. Das erste was mir dazu eingefallen ist: „Von der persönlichen Laune.“ Dann fragt man sich aber wiederum wovon ist denn all das abhängig? Hier kam mir als erstes in den Sinn: „Na klar, vom Wetter! Draussen ist es schon seit Wochen trüb.“ Na dann hoffe ich für uns alle, dass in unserem letzten Semester der Sommer bald kommt! :-)
Nicht um sonst gibt es das Sprichwort: „Ein Lächeln bewirkt mehr als tausend Worte!“
Was mir meine Erfahrungen gebracht haben? – Ich möchte versuchen auch in Zukunft genau hinzuschauen und achtsam wahrzunehmen. Jedoch nicht unbedingt wie meine Umwelt und meine Mitmenschen auf mich wirken. Denn das bringt nur Fragen auf. Sondern wie ich meiner Umwelt und meinen Mitmenschen entgegenkommen und ihnen geben kann.
Mittwoch, 4. März 2009
Ich und meine Auto
Spontan zu diesem Auftrag fällt mir als wichtiges Konsumgut mein Auto ein. Für mich hat es einen hohen Stellenwert, um unseren Alltag zu bewältigen, was nicht heißt ich laufe nicht gern. Ganz im Gegenteil das tue ich sehr wohl und sehr viel.
Vielmehr ist natürlich die Frage dahinter wer uns allen dieses Produkt ermöglicht? Ganz klar spielt hierbei der finanzielle Aspekt eine wichtige Rolle. Eine Einstellung zu fair trade und Umweltschutz kann leider nicht immer mit der Wahl des Fabrikats übereinstimmen.
Die Einzelteile eines Autos haben bis zu ihrer Zusammensetzung im Werk viele verschiedene Länder durchlaufen. Die Kleinteile wie Schrauben etc. kommen z.B. aus der Schweiz, das Blech für die Karosse kommt aus Deutschland. Reifen und weitere Fahrzeugkomponenten werden in Osteuropa oder Asien produziert z.T. in eigens dafür gebaute Werke.
Zudem findet in einem weiteren Land die Entwicklung für die Einzelkomponenten wie Lenksysteme (Lenkrad, Lenksäule) etc. statt.
Die Autobranche ist ein gigantischer Apparat. Es ist unglaublich wie umfangreich der Entstehungsprozess dafür ist, wie viele Fachkräfte wie Entwicklungsingeneure, Projektleiter, Produktmanager, Designer, Mechaniker, Bandarbeiter, Lackierer gebraucht werden (und dies liesse sich endlos weiterführen).
Für die Herstellung eines Autos wird weltweit viel getan und doch ist es so zweischneidig. Es nicht eben nur ein Fortbewegungsmittel es ist Statussymbol, Rettungsmittel, Dreckschleuder, macht mobil und und und. Ich kann schwer auf diesen Luxus verzichten und versuche es kompetent zu nutzen.
Vielmehr ist natürlich die Frage dahinter wer uns allen dieses Produkt ermöglicht? Ganz klar spielt hierbei der finanzielle Aspekt eine wichtige Rolle. Eine Einstellung zu fair trade und Umweltschutz kann leider nicht immer mit der Wahl des Fabrikats übereinstimmen.
Die Einzelteile eines Autos haben bis zu ihrer Zusammensetzung im Werk viele verschiedene Länder durchlaufen. Die Kleinteile wie Schrauben etc. kommen z.B. aus der Schweiz, das Blech für die Karosse kommt aus Deutschland. Reifen und weitere Fahrzeugkomponenten werden in Osteuropa oder Asien produziert z.T. in eigens dafür gebaute Werke.
Zudem findet in einem weiteren Land die Entwicklung für die Einzelkomponenten wie Lenksysteme (Lenkrad, Lenksäule) etc. statt.
Die Autobranche ist ein gigantischer Apparat. Es ist unglaublich wie umfangreich der Entstehungsprozess dafür ist, wie viele Fachkräfte wie Entwicklungsingeneure, Projektleiter, Produktmanager, Designer, Mechaniker, Bandarbeiter, Lackierer gebraucht werden (und dies liesse sich endlos weiterführen).
Für die Herstellung eines Autos wird weltweit viel getan und doch ist es so zweischneidig. Es nicht eben nur ein Fortbewegungsmittel es ist Statussymbol, Rettungsmittel, Dreckschleuder, macht mobil und und und. Ich kann schwer auf diesen Luxus verzichten und versuche es kompetent zu nutzen.
Montag, 2. März 2009
Der tägliche Kaffee
Ohne einen leckeren Kaffee fängt der Tag nicht so an wie er sollte. Deswegen konsumieren Millionen Menschen, so auch ich täglich meinen Kaffee. Aber wie kommt dieser zu uns in unsere Tassen?
Die bekanntesten Nationen, in denen Kaffee angebaut wird, sind unter anderem Äthiopien, Brasilien oder aus Mittelamerika. Es fängt alles bei einem Kaffeebauern an. Er pflanzt per Hand, meistens erst in so genannten „Baumschulen“, die Kaffeepflanzen ein. Dort wachsen die Pflanze die ersten 6-8 Monate heran. Erst wenn die Pflänzchen stark genug sind werden sie von den Plantagenbauern, erneut per Hand in ihre Plantagen umgepflanzt. Bis daraus ein richtiger Kaffeestrauch wird, vergehen etwa 4-5 Jahre. Wenn die Farbe der Kaffeekirschen rot wird, kann gepflückt werden. Zwar ist die maschinelle Pflückung schneller, doch ist die beste Art des Pflückens die "von Hand". Um einen Sack Rohkaffee zu 60 Kilogramm zu füllen, braucht man etwa 100 gut tragende Bäume. Dafür arbeiten oft ganze Familien. So werden die Kaffeebohnen geerntet und danach, wieder von Hand, nach Qualität sortiert. Während dieser Zeit entwickelt sich das Kaffeearoma. Die fertigen Kaffeebohnen werden in Jutesäcke bis zu 70 Kg abgesackt. Diese Säcke in Container geladen und per Schiff in die Konsumländer, also auch zu uns geschickt. Die Überfahrt dauert heute ca. 3-4 Wochen.
Später können wir den Kaffee im Supermarkt oder bei einem Fachhändler kaufen. In unseren Kaffeeregal finden wir unzählige Sorten. Die grossen Supermärkte, aber auch jeder andere Kaffeeverkäufer, haben einen Lieferanten. Dieser liefert den Kaffee Palettenweise an. Der Großhändler wiederum bezieht den Kaffee oftmals direkt von der Kaffeerösterei. Diese Röstereien findet man meistens in Norddeutschland oder an den großen und zentralen Handelsumschlagplätzen. In Deutschland sind dies vor allem Hamburg und Bremen, letztere Stadt war übrigens die erste Stadt Deutschlands in der Kaffee angeliefert und auch getrunken wurde.
Ich gehe dann nur noch zum Migros und habe einzeln den direkten Kontakt zu den Verkäufern.
Wenn ich mir den Weg des Kaffees anschaue, verstehe ich, dass man dieses Konsumgut nicht nur wegen seines Geschmacks auch „Schwarzes Gold“ nennt.
Die bekanntesten Nationen, in denen Kaffee angebaut wird, sind unter anderem Äthiopien, Brasilien oder aus Mittelamerika. Es fängt alles bei einem Kaffeebauern an. Er pflanzt per Hand, meistens erst in so genannten „Baumschulen“, die Kaffeepflanzen ein. Dort wachsen die Pflanze die ersten 6-8 Monate heran. Erst wenn die Pflänzchen stark genug sind werden sie von den Plantagenbauern, erneut per Hand in ihre Plantagen umgepflanzt. Bis daraus ein richtiger Kaffeestrauch wird, vergehen etwa 4-5 Jahre. Wenn die Farbe der Kaffeekirschen rot wird, kann gepflückt werden. Zwar ist die maschinelle Pflückung schneller, doch ist die beste Art des Pflückens die "von Hand". Um einen Sack Rohkaffee zu 60 Kilogramm zu füllen, braucht man etwa 100 gut tragende Bäume. Dafür arbeiten oft ganze Familien. So werden die Kaffeebohnen geerntet und danach, wieder von Hand, nach Qualität sortiert. Während dieser Zeit entwickelt sich das Kaffeearoma. Die fertigen Kaffeebohnen werden in Jutesäcke bis zu 70 Kg abgesackt. Diese Säcke in Container geladen und per Schiff in die Konsumländer, also auch zu uns geschickt. Die Überfahrt dauert heute ca. 3-4 Wochen.
Später können wir den Kaffee im Supermarkt oder bei einem Fachhändler kaufen. In unseren Kaffeeregal finden wir unzählige Sorten. Die grossen Supermärkte, aber auch jeder andere Kaffeeverkäufer, haben einen Lieferanten. Dieser liefert den Kaffee Palettenweise an. Der Großhändler wiederum bezieht den Kaffee oftmals direkt von der Kaffeerösterei. Diese Röstereien findet man meistens in Norddeutschland oder an den großen und zentralen Handelsumschlagplätzen. In Deutschland sind dies vor allem Hamburg und Bremen, letztere Stadt war übrigens die erste Stadt Deutschlands in der Kaffee angeliefert und auch getrunken wurde.
Ich gehe dann nur noch zum Migros und habe einzeln den direkten Kontakt zu den Verkäufern.
Wenn ich mir den Weg des Kaffees anschaue, verstehe ich, dass man dieses Konsumgut nicht nur wegen seines Geschmacks auch „Schwarzes Gold“ nennt.
Der Weg des Apfels in meinen Mund…
Zuerst einmal muss ein Apfelbaum gepflanzt werden und heranwachsen. Über den Winter entfernt der Obstbauer an seinen Bäumen überzählige Fruchtäste. Die Baumkrone wird so für die Sonne geöffnet. Gegen den Sommer trägt der Baum Früchte, welche heranwachsen und –reifen. Die Ernte erfolgt dann im September und Oktober. Tafelobst wird vom Obstbauer und seinen Mitarbeitern von Hand abgenommen, um eine optimale Qualität zu gewährleisten. Dabei erfolgt bereits eine erste Aussortierung. Wenige Stunden nach der Ernte werden die Äpfel in einem grossen Lager gelagert. Im Lager herrschen Temperaturen von 1-2 C°. Der Sauerstoffgehalt ist in den Kühlzellen reduziert, um den Reifeprozess zu verlangsamen und die Äpfel über das Jahr hin „baumfrisch“ zu halten. Bevor die Äpfel verkauft werden, trennt sie eine Sortiermaschine nach Apfelsorten, Grösse und Qualität. Nach Wunsch des Kundes werden die Äpfel von Mitarbeitern in Karton, Kisten, Taschen oder Tassen verpackt und für die Verladung vorbereitet. Die abgepackten Äpfel werden rasch auf Kühltransporter verladen und mit Schiffen und Lastwägen in die Schweiz zu Detailhändlern wie Migros und Coop oder zu kleineren Fachhändlern transportiert. Stammen die Äpfel aus der Schweiz erfolgt die Lagerung, Verpackung in der Schweiz selbst und der Transport über See fällt weg.
Ich als Kunde kann die knackigen schönen roten Äpfeln zum Beispiel im Coop einkaufen, nach Hause nehmen und geniessen.
Ich als Kunde kann die knackigen schönen roten Äpfeln zum Beispiel im Coop einkaufen, nach Hause nehmen und geniessen.
Der Weg des Wassers in meine Küche
Für mich ist es selbstverständlich am Morgen den Wasserhahn aufzudrehen und ein Glas frisches Wasser zu trinken. Wie wenig selbstverständlich dieser Luxus ist, merke ich jeweils wenn ich anderswo im Ausland in den Ferien bin und nur Wasser aus den Flaschen trinken kann.
Mit meinem Vater durfte ich mit auf eine Quellinspektion in unserer Gemeinde. Das Trinkwasser aus unserer Gemeinde stammt aus verschiedenen Quellen in den Churfirsten.
Faszinierend fand ich vor allem die enormen Sicherheitsbestimmungen welche in solchen Quellfassungen gelten. Bei jeder Quellfassung mussten wir mindestens drei Türen mit verschiedenen Schlüsseln öffnen bis wir beim Wasser waren. Quellfassungen der öffentlichen Wasserversorgung müssen ganzjährlich zugängig sein um allfällige Pannen und Komplikationen zu beheben. Quellen welche nicht ganzjährig zugänglich sind müssen im Winter vom Netz genommen werden.
Hinter den kleinen Häuschen der Quellfassungen befindet sich teilweise ein langes Tunnelsystem. Das Wasser ist nicht überall gleich einfach zu erreichen. In einer Quellfassung liefen durch einen langen Gang bis wir zum Schluss zu einem kleinen Rinnsal gelangten. In einer anderen erreichten wir die Quelle schon nach einigen Metern.
Das Trinkwasser wird durch eine Druckleitung in das kleine Kraftwerk geleitet. Dort wird mit ihm mit Hilfe von Turbinen Strom produziert, welcher in das lokale Stromnetz eingespeist wird.
Der grösste Teil des Wassers wird anschliessend durch das Trinkwassersystem in die Haushalte geleitet. In einem unterirdischen Reservoir wird die Löschwasserreserve zurückgehalten. So kann im Notfall der Feuerwehr genügend Löschwasser zur Verfügung gestellt werden ohne dass die Einwohner auf Trinkwasser verzichten müssen.
Am Tag der offenen Tür hatten sie eines der beiden Reservoirs geleert und wir konnten hinein gehen. In diesem grossen, rechteckigen Raum hätten drei bis vier Lastwagen Platz gefunden.
Die Quellfassungen, das Trinkwassersystem und das Kraftwerk brauchen viel Pflege und müssen laufend gewartet werden. Für diese Arbeit hat der Betrieb mehrere Leute vollzeitig eingestellt.
Mit meinem Vater durfte ich mit auf eine Quellinspektion in unserer Gemeinde. Das Trinkwasser aus unserer Gemeinde stammt aus verschiedenen Quellen in den Churfirsten.
Faszinierend fand ich vor allem die enormen Sicherheitsbestimmungen welche in solchen Quellfassungen gelten. Bei jeder Quellfassung mussten wir mindestens drei Türen mit verschiedenen Schlüsseln öffnen bis wir beim Wasser waren. Quellfassungen der öffentlichen Wasserversorgung müssen ganzjährlich zugängig sein um allfällige Pannen und Komplikationen zu beheben. Quellen welche nicht ganzjährig zugänglich sind müssen im Winter vom Netz genommen werden.
Hinter den kleinen Häuschen der Quellfassungen befindet sich teilweise ein langes Tunnelsystem. Das Wasser ist nicht überall gleich einfach zu erreichen. In einer Quellfassung liefen durch einen langen Gang bis wir zum Schluss zu einem kleinen Rinnsal gelangten. In einer anderen erreichten wir die Quelle schon nach einigen Metern.
Das Trinkwasser wird durch eine Druckleitung in das kleine Kraftwerk geleitet. Dort wird mit ihm mit Hilfe von Turbinen Strom produziert, welcher in das lokale Stromnetz eingespeist wird.
Der grösste Teil des Wassers wird anschliessend durch das Trinkwassersystem in die Haushalte geleitet. In einem unterirdischen Reservoir wird die Löschwasserreserve zurückgehalten. So kann im Notfall der Feuerwehr genügend Löschwasser zur Verfügung gestellt werden ohne dass die Einwohner auf Trinkwasser verzichten müssen.
Am Tag der offenen Tür hatten sie eines der beiden Reservoirs geleert und wir konnten hinein gehen. In diesem grossen, rechteckigen Raum hätten drei bis vier Lastwagen Platz gefunden.
Die Quellfassungen, das Trinkwassersystem und das Kraftwerk brauchen viel Pflege und müssen laufend gewartet werden. Für diese Arbeit hat der Betrieb mehrere Leute vollzeitig eingestellt.
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