Spontan zu diesem Auftrag fällt mir als wichtiges Konsumgut mein Auto ein. Für mich hat es einen hohen Stellenwert, um unseren Alltag zu bewältigen, was nicht heißt ich laufe nicht gern. Ganz im Gegenteil das tue ich sehr wohl und sehr viel.
Vielmehr ist natürlich die Frage dahinter wer uns allen dieses Produkt ermöglicht? Ganz klar spielt hierbei der finanzielle Aspekt eine wichtige Rolle. Eine Einstellung zu fair trade und Umweltschutz kann leider nicht immer mit der Wahl des Fabrikats übereinstimmen.
Die Einzelteile eines Autos haben bis zu ihrer Zusammensetzung im Werk viele verschiedene Länder durchlaufen. Die Kleinteile wie Schrauben etc. kommen z.B. aus der Schweiz, das Blech für die Karosse kommt aus Deutschland. Reifen und weitere Fahrzeugkomponenten werden in Osteuropa oder Asien produziert z.T. in eigens dafür gebaute Werke.
Zudem findet in einem weiteren Land die Entwicklung für die Einzelkomponenten wie Lenksysteme (Lenkrad, Lenksäule) etc. statt.
Die Autobranche ist ein gigantischer Apparat. Es ist unglaublich wie umfangreich der Entstehungsprozess dafür ist, wie viele Fachkräfte wie Entwicklungsingeneure, Projektleiter, Produktmanager, Designer, Mechaniker, Bandarbeiter, Lackierer gebraucht werden (und dies liesse sich endlos weiterführen).
Für die Herstellung eines Autos wird weltweit viel getan und doch ist es so zweischneidig. Es nicht eben nur ein Fortbewegungsmittel es ist Statussymbol, Rettungsmittel, Dreckschleuder, macht mobil und und und. Ich kann schwer auf diesen Luxus verzichten und versuche es kompetent zu nutzen.
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