Ich habe Ihre bisherigen Posts mal gesichtet und möchte mit einem eigenen Post Bezug darauf nehmen, ohne aber in Details abzuschweifen.
Heikle Aspekte von "Beurteilungsmassnahmen" aufgrund von internetbasierten Tools wurden direkt angesprochen – erstens die Genauigkeit der Angaben (respektive der Zwang, subjektiv einzuschätzen) und zweitens das (schlechte) Gefühl, das einem (auch) vermittelt werden kann. Es wäre zu diskutieren, inwiefern solche Tools wirklich zu einer Verhaltensänderung führen könnten oder eben auch nicht. An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass man in der Umweltbildung von einer "Katastrophenpädagogik" immer mehr wegkommt hin zu einem positiven Ansatz so wie dies Frau Künzli in ihren Ausführungen zur "Visionsorientierung" gemacht hat und Sie dies wahrscheinlich im Seminar vom letzten Montag auch thematisiert haben – ohne Probleme zu verneinen, sollen aber positive Visionen entwickelt werden!
Der Hinweis, dass lieber kleine, aber für einen persönlich machbare Verhaltensänderungsvorschläge vermittelt werden sollten, ist so sicher einsichtig – ganz generell ist es ein nach wie vor ungelöstes "Problem", wie die Leute aber "vom Wissen zum Handeln" gebracht werden. Hand aufs Herz: wer wüsste nicht viele kleine Dinge, die er oder sie nicht wirklich machen könnten?
In diesem Zusammenhang kann man auch die Vielfalt der Artikel sehen, welche man in den Medien findet. Ich will hier den Verweis machen, dass Verbindungen zum "eigenen Leben und Lebensstil" gefunden werden können. Im Bezug zu den "Vernetzungen" greifen Sie auch Beispiele aus Ihrem Alltag auf, die besonders spannende Einblicke bieten können wie beispielsweise durch ein "hinter die Kulissen schauen" und so ermöglichen, einen ungewöhnlichen Blick auf ein alltäglich vorhandenes Konsumgut werfen zu können wie am Beispiel der Trinkwasserfassungen (in Kombination mit einem kleinen Kraftwerk) eindrücklich beschrieben.
Mir ist bei den beiden Posts, die ich zur Achtsamkeit gelesen habe, aufgefallen, wie sensibel doch dieser Impuls wahrgenommen und reflektiert wird. Das Begegnen zwischen Menschen ist von so vielen Aspekten geprägt, und gerade auch zwischen Menschen, die sich nahe kennen oder Menschen, die "auf einem Haufen unterwegs" sind, nicht konfliktfrei oder unabhängig von der jeweiligen Stimmung. Mir ist übrigens aufgefallen, dass (momentan noch?) der Schwerpunkt auf den mitmenschlichen Kontakten liegt, aber kaum die "Umwelt" im Sinne der uns umgebenden Natur und Kultur.
Vielen Dank für Ihre konstruktive Arbeit; weiter so!
M. Obendrauf, 11.3.09
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