Dienstag, 17. März 2009

Die ersten Sonnenstrahlen

Dieses Wochenende bin ich für eine halbe Stunden Spazieren gegangen. Als ich das schöne Wetter sah wurde ich ganz kribelig und musste einfach nach draussen. Mein Spaziergang führte dem Walensee entlang. Ich genoss die warmen Sonnenstrahlen und tankte Kraft auf. Anfangs fiel es mir schwer, mich von allen Gedanken zu lösen und einfach mal Nichts zu tun. Doch als ich einigermassen meinen Kopf befreien konnte, nahm ich zum ersten Mal bewusst das Vogelgezwitscher wahr. Mit dem Blick auf den See wurde mir bewusst, wie stark ich mich der Natur verbunden fühle. Die Natur ist für mich ein Kraftort, welcher mir erlaubt Energie aufzutanken. Ich hoffe, dass die Natur intakt gehalten werden kann, so dass auch meine Kinder später einmal sich an einen See setzen können, die Aussicht geniessen und sie als einen schönes Geschenk betrachten können.
Damit ich das der zukünftigen Generation ermöglichen kann, muss ich heute hier und jetzt Sorge zu ihr tragen. Dies kann allein schon durch den Umgang mit Abfall geschehen. Auch wenn der Weg zur Mülltonne mal länger ist, er lohnt sich!

Nun konnte ich mich nach meinem kleine Spaziergang wieder "frisch" an meine Bachelorarbeit setzten und weiterarbeiten...

3 Kommentare:

  1. Hallo Rita

    Tja ich kann dir gut nachfühlen, wie dich deine Zeit in der Natur wieder aufgebaut hat. Ich selber freue mich bereits wahnsinnig auf den Sommer, wenn die Tage wieder länger werden ist es auch noch hell wenn wir von der PH nach Hause kommen und man kann wieder etwas unternehmen.

    Ich war letzten Samstag auch kurz draussen und habe mich gewundert woher diese Leute alle gekommen sind welche jetzt wieder in der Sonne sitzen. Im Winter glaube ich manchmal fast dass die Menschheit ausstirbt.

    Grüessli

    AntwortenLöschen
  2. schöne Worte hast du gefunden. Ich habe mir überlegt woher dieses Gefühl der Verbundenheit mit der Natur kommt...dieses Gefühl ist, so denke ich, weit verbreitet, nicht nur hier in der Schweiz sondern global...

    Ich könnte mir vorstellen, das dieses Gefühl bei den Ureinwohnern, Steinzeitmenschen oder anderen Naturvölkern noch mehr verbreitet war...

    Es erfüllt mich mit Hoffnung, dass wir dieses Gefühl immer noch haben...

    AntwortenLöschen
  3. Hallo Rita

    man gan regelrecht mit dir mitfühlen wenn man deinen Text liest.
    So ähnlich erging es auch mir am Wochenende als die ersten Sonnenstrahlen zu spühren waren.Eigentlich müssten wir unserer Natur irgendwie danken können, dass wir bei ihr einfach nur so Kraft tanken dürfen.
    Ich habe mir auch Gedanken gemacht warum es mir persönlich im Sommer öffters gut geht als im Winter?!
    Was wohl so ein paar Sonnenstrahlen alles ausmachen können:-)

    AntwortenLöschen