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23. Februar 2009, 11:30, NZZ Online
Klimaschutz als Entwicklungshilfe
In diesem Artikel geht es sowohl um die ökonomische als auch um die soziale Dimension der Nachhaltigkeit. In einer ökumenischen Kampagne fordern Kirchen ein gerechtes Klimaabkommen und Änderungen im Lebensstil. Sie geben dem Klimawandel Schuld an den Hungersnöten in den armen Ländern, die durch Dürre, Überschwemmungen und Unwetter wenig Landwirtschaft betreiben können. Es seien ungerechterweise genau die betroffen, die am wenigsten zum Klimawandel beitragen. Die reichen, wohlstandsorientierten Länder saugen die Länder im "Süden" aus. Sie fordern den Bundesrat dazu auf eine Reduktion der weltweiten CO2 Emission zu unterstützen und jeden einzelnen anzuhalten mehr gegen den Klimawandel mit Rücksicht auf die benachteiligten Länder zu tun.
Der Beitrag ist ein wichtiger Appell an alle. Es ist schon dramatisch wie viel von dem, was wir verbrauchen durch die armen südlichen Länder getragen wird. Leider bekommen sie von dem Kuchen nichts ab. Sie leben nach wie vor von der Hand im Mund und erleiden die Konsequenzen aus unserem Verhalten. Realität ist aber auch, dass viele Konzerne und kleinere Firmen in den armen Ländern äussert umweltschädigend produzieren. Sie streuen zudem Salz in die Wunde, weil sie die Armut der Menschen und ihre billige Arbeitskraft ausnutzen können. Es gelten in solchen Ländern keine Abgas- oder CO2-Regelungen. Also rechnet es sich vielfach für die Wirtschaft und die Länder haben grobe Umweltverschmutzungen zu tragen. Das was dann dort produziert wird geht wieder zu uns....Das heisst in den Ländern hat zwar nicht jeder einzelne Schuld am Klimawandel aber sie müssen herhalten.
24. Februar 2009, 19:05
Klima-Satellit stürzt ins ewige Eis - NASA meldet Raketen-Unfall
"Der Start eines NASA-Satelliten zur Überwachung des weltweiten Kohlendioxid-Ausstosses ist gescheitert. Der Satellit trennte sich nach dem Start nicht wie vorgesehen von der Trägerrakete und stürzte ins Meer. "
Über diesen Beitrag war ich erstaunt. Ich für meinen Teil hatte keine Ahnung in wie weit ein es ein umfassendes Messverfahren für den CO2 -Ausstoss gibt. Das es Satelliten gibt die versuchen die Emission weltweit zu messen - bis sie abstürzen- war neu für mich, zumal es im Auftrag der Amis geschieht. Die Aufgabe des Satelliten wäre es gewesen, die geographische Verteilung von CO2 in der Atmosphäre zu messen und Veränderungen in der CO2-Verteilung zu untersuchen. er sollte ausserdem ein Bild liefern über die CO2-Emissionsquellen und über jene Vegetationsgebiete, welche besonders viel des Klimagases aufnehmen können.
Leider ist das CO2-Messsystem auf der Erde äusserst lückenhaft. Es sei unmöglich zu beziffern, in welchen Regionen der Erde wie viel Kohlendioxid freigesetzt werde. Auch Japan hat man solch eine Mission gestartet, bei der die CO2 Emission auf der Erde gemessen werden soll.
Ich bin gespannt wie ernst und nachhaltig diese Missionen betrieben werden. Was nützt es nur zu messen und laut Bericht zu wissen, welche Mechanismen den CO2-Gehalt in der Atmosphäre bestimmen, um genauere Vorhersagen über den Klimawandel zu machen. Das allein reicht nicht. Bis dahin kann viel passiert sein. So ein Satellit ist auch nicht soooooo toll für die Umwelt.
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Es ist wirklich tragisch zu sehen, wie egoistisch viele Menschen heutzutage sind.
AntwortenLöschenNatürlich veursacht der Klimawandel die Hungersnöte etc., aber es ist der Mensch, der das Klima so extrem beeinflusst und das ist wirklich schade.
Ich finde es gut, dass der Bundesrat dazu aufgefordert wird, eine Reduktion der weltweiten CO2 Emission zu unterstützen.
Ich persönlich glaube, dass wir nur gemeinsam eine Verbesserung erreichen. Besonders die "höheren Mächte" müssen sich einig sein, damit es überall in der Welt umgesetzt werden kann
Liebe Djamila
AntwortenLöschenIch finde, dass deine Interpretation oder besser gesagt die eigenen Worte deines ersten Artikels sehr genau die wirkliche Thematik unsere Welt beschreiben und obwohl es so viele einsehen, wird konkret doch so wenig umgesetzt. Auch wenn da viele grosse Konzerne die Finger im Spiel haben, müssen wir uns auch arrangieren und unseren Beitrag leisten. Aber wie gesagt, wir wissen es ja alle, aber viele machen es eben doch nicht- sie sind bestürzt und betroffen, aber nach einigen Stunden, Minuten, ja Sekunden leben wir wieder in unserer luxuriösen Welt, wo wir uns alles nach unserem Geschmack kaufen können.
Lieber Gruss Manuela