Wenn alle sich meinem Lebensstil anpassen würden, bräuchten wir 2,3 Erden dazu. Beim CO2 Rechner fiel das Ergebnis dagegen besser aus. Ich kann mir vorstellen, dass man bei der Wahl der Wohnsituation und dem Gebrauch von öffentlichen Verkehrsmitteln bereits viel für die Nachhaltigkeit tund kann. Für mich war es schwierig beide Tests auszufüllen, da ich noch zu Hause in einem Einfamilienhaus neben 4 weiteren Personen lebe. Das erklärt auch unseren gemeinsamen hohen Verbrauch. Wenn ich alleine wohnen würde, bräuchte ich als Einzelperson sicherlich nicht 4-5 Tage in der Woche die Wäsche zu waschen. Ausserdem konnte ich beispielsweise auf die Frage nach der Wohnfläche oder nach der Temperatur des Boilers keine genaue Antwort geben und musste bei mehrern Fragen schätzen. Aus diesem Grund sind beide Resultate nicht wirklich korrekt, geben mir aber einen guten Eindruck über meinen ungefähren Lebensstil und deren Auswirkungen.
Da ich noch bis Ende dieses Semesters nicht viel an meiner Wohnlage ändern kann, möchte ich viel mehr darauf achten beim Einkaufen auf sesonale Produkte achten und anstelle der Plastiksäcke eine Stofftasche mitzunehmen. Auch im Winter werde ich versuchen meine Fensterläden über die Nacht zu schliessen und nur 1-2 Mal pro Tag kurz zu lüften.
Ganz verdutzt hat mich der Ratschlag von Footprint mehr auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Da ich kein Auto besitzte und mich mit dem Fahrrad und dem Zug fortbewege, kann ich diesen Ratschlag nicht wirklich nachvollziehen. Ich denke meinen Flug hat dieses Ergebnis stark beeinflusst. Es ist mir zwar bewusst, wieviel Fliegen der Umwelt schaden kann, aber dennoch möchte ich ungern auf diesen Luxus verzichten. Oftmals hat man nur eine kleine begrenzte Zeit an Ferien und möchte daher eine möglichst lange Auffenthaltszeit. Was ich mir aber vorstellen könnte, wäre eine Anreise mit dem Zug innerhalb von Europa.
Ich persönlich konnte mit ihren Ratschlägen nicht viel anfangen und fühlte mich anschliessend als grösster Umweltverschmutzerin auf Erden. Ich hätte viel lieber mehr kleine Ratschläge bekommen, ähnlich wie im 2. Abschnitt, welche ich persönlich leicht in meinem Alltag umsetzen kann.
Es grüsst Bifoot, der hoffentlich nun eine kleinere Schuhgrösse tragen wird
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Hallo Rita
AntwortenLöschenIch kann es dir genau nachvollziehen, dass du dich nach dem Test nicht so gut gefühlt hast. Ich dachte auch, mein Gott, du lebst ja so schädlich...dabei sind wir noch ein grosses Stück unter dem Durchschnitt...Sobald man ein Haus mit Öl heizt, Auto fährt und einem die Bio-Produkte zu teuer sind, ist man ein schlechter Erden bewohner. Halte dir doch einfach vor Augen, dass du viel mit öffentlichen Verkehrsmitteln fährst, Resten vom Abendessen mit in die Schule nimmst und nicht oft in die Ferien fliegst! Dies hilft der Erde glaube ich schon gewaltig :-)