Zuerst einmal muss ein Apfelbaum gepflanzt werden und heranwachsen. Über den Winter entfernt der Obstbauer an seinen Bäumen überzählige Fruchtäste. Die Baumkrone wird so für die Sonne geöffnet. Gegen den Sommer trägt der Baum Früchte, welche heranwachsen und –reifen. Die Ernte erfolgt dann im September und Oktober. Tafelobst wird vom Obstbauer und seinen Mitarbeitern von Hand abgenommen, um eine optimale Qualität zu gewährleisten. Dabei erfolgt bereits eine erste Aussortierung. Wenige Stunden nach der Ernte werden die Äpfel in einem grossen Lager gelagert. Im Lager herrschen Temperaturen von 1-2 C°. Der Sauerstoffgehalt ist in den Kühlzellen reduziert, um den Reifeprozess zu verlangsamen und die Äpfel über das Jahr hin „baumfrisch“ zu halten. Bevor die Äpfel verkauft werden, trennt sie eine Sortiermaschine nach Apfelsorten, Grösse und Qualität. Nach Wunsch des Kundes werden die Äpfel von Mitarbeitern in Karton, Kisten, Taschen oder Tassen verpackt und für die Verladung vorbereitet. Die abgepackten Äpfel werden rasch auf Kühltransporter verladen und mit Schiffen und Lastwägen in die Schweiz zu Detailhändlern wie Migros und Coop oder zu kleineren Fachhändlern transportiert. Stammen die Äpfel aus der Schweiz erfolgt die Lagerung, Verpackung in der Schweiz selbst und der Transport über See fällt weg.
Ich als Kunde kann die knackigen schönen roten Äpfeln zum Beispiel im Coop einkaufen, nach Hause nehmen und geniessen.
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Schaust du denn bewusst darauf, dass der Apfel, den du isst, aus der Schweiz stammt? Ich glaube, dies ist ein Beitrag, den wir ohne grosse Anstrengung oder ohne schwerwiegenden Verzicht leisten können. Wir haben in der Schweiz so viele Apfelsorten, dass es mir wirklich verrückt und absurd vorkäme, einen Apfel aus Südafrika zu kaufen. Doch gibt es tatsächlich Leute, die das nicht kümmert, leider..
AntwortenLöschenUnd was ziehst du für Schlüsse aus deinem Post?
AntwortenLöschenEs wäre doch super, wenn du sagen würdest, du kauft nur noch Schweizer Äpfel ein. Ich selber schaue schon darauf, dass möglichst alles oder zumindest ganz viel vom frischen Gemüse oder Obst aus der Schweiz stammen.
Oft werden Früchte "grasgrün" geerntet und anschliessend in Gaslagern nachgereift. Wenn wir dann in den Laden gehen und einen saftigen, roten oder grünen Apfel kaufen und wir denken, dass wir etwas besonders gesundes essen, ist das manchmal gar nicht mehr immer so...
Ich denke auch, dass es viel Sinn macht, schweizer Äpfel zu essen. Dies daher, da wir somit die schweizer Bauern unterstützen und auch die Transportkosten und damit verbunden auch die CO2 Emissionen möglichst gering halten können. Zudem werden schweizer Obstbäume sowieso vom Bund subventioniert...
AntwortenLöschenGruss Moritz LG06Ef
Es gibt so viele Bauern in unserer Bodenseeregion, bei denen man die Äpfle bestellen und einkaufen kann. Nicht nur dass die Äpfel wirklich frisch und direkt vom Baum kommen, sie sind auch noch vom Preis her billiger als z.B. im Migros. Bei manchen Bauern kann man sogar den riesen Spass beim selber pflücken erleben.
AntwortenLöschenMeiner Meinung nach ist das ein sehr einfacher Weg von uns, sowohl unseren Bauern, unserer Umwelt weil die Verpackungen wegfallen, als auch uns selbst was gutes zu tun. Lasst es euch schmecken! ;-)
Ich habe vor der PH ein Praktikum auf einem Gemüsebauernhof gemacht. Da habe ich gelernt was der unterschied zwischen Tafelobst und Mostobst ist. Für das Tafelobst musst du auf den Baum klettern und die Stiele dran lassen. Flecken oder andere Schönheitsfehler darf er natürlich nicht haben. Falls das Obst dir aus der Hand fällt oder der Stil abbricht, wird es automatisch zu Mostobst und hat weniger wert.
AntwortenLöschenSelbst Äpfel die zu gross wurden sonst aber vollkommen in Ordnung sind dürfen nicht als Tafelobst verkauft werden.
Nur Standartäpfel schaffen es in die Migros
Gerade aus diesem Grund, Martina, sollten wir unsere Früchte und unser Gemüse direkt beim Bauern kaufen. Dort können wir selbst auswählen, welche Äpfel wir möchten und sie ohne grosse Verpackung gleich mitnehmen. Es ist unsinnig, wie schnell Gemüse oder Früchte für den Verkauf als untauglich bezeichnet werden. Die Äpfel im Laden dürfen keine einzige Druckstelle aufweisen, müssen alle etwa gleich gross sein und eine ähnliche Farbe haben. Das wichtigste ist doch, dass ein Apfel schmeckt. Egal wie gross und schön er ist.
AntwortenLöschenFür die Umwelt nützt es jedoch nichts, wenn nun alle mit dem Auto übers Feld auf den Bauernhof fahren, um nach dem Einkaufen im Geschäft noch die Früchte und das Gemüse zu holen. Nehmen wir doch besser das Velo!
Ich schliesse mich dir und allen anderen vollkommen an!
AntwortenLöschenAuch ich denke, dass wir Früchte und Gemüse direkt beim Bauern kaufen können und sollen. Ich weiss jedoch auch, dass dies viele Menschen nicht machen. Dennoch denke ich, dass wenigstens darauf geachtet werden sollte, woher die Äpfel kommen und wie sie verarbeitet wurden. So unterstützen wir Schweizer Bauern automatisch und ersparen uns die Transportkosten.
Ich finde es auch gut, wenn man Gemüse und Früchte direkt beim Bauern kauft, doch das ist leider nicht immer möglich, oder auch wieder mit grösserem Aufwand verbunden. Ich weiss nicht ob es sinnvoll ist eine grössere Strecke mit dem Auto zurückzulegen um beim Bauern einzukaufen... Ausserdem ist es halt einfach praktischer wenn man alles in einem einzigen Geschäft einkaufen kann. Man kann aber auch dort darauf auf die Herkunft achten. So gibt es zum Beispiel in der Migros "Produkte aus der Region - für die Region". Eine andere gute Idee, mit der man die Bauern der Region unterstützen kann, ist ein Einkauf bei der LANDI.
AntwortenLöschenJawoll! Ich finde auch, dass man mehr darauf achten soll, Früchte und Gemüse beim Bauern zu kaufen. Ich sehe dabei aber auch den Aufwand. Ich bin zum Teil schlicht und einfach "zu faul", um von "Laden zu Laden" zu gehen und die verschiedenen Lebensmittel zu kaufen.
AntwortenLöschenWas bei uns sehr gut ist; im Volg kauft man das meiste Obst von den Bauern des Dorfes! Das finde ich super! Jedoch sah ich gerade erst Erdbeeren aus Spanien, die ich eigentlich sehr gerne probiert hab - dann jedoch fand; nöö - die sind aus Spanien!!! Ich warte jetzt noch, bis ich sie von unseren Bauern bekomme!